Home | Psycholabor


Mein jetziges Leben

[Oktober 1998]

Wenn ich dann gegen 12 Uhr aufwache, fängt für mich ein neuer Tag. Heute (14.08.98) war er sehr erfolgreich - ich konnte mir endlich eingestehen, daß Psychotherapeut zu sein, NICHT mehr Traumberuf ist.

Auch wenn mein Tag weniger erfolgreich ist, kann er sehr schön sein: gestern war ich mit meiner Freundin spazieren. Manchmal gehe ich auch einfach in die Stadt.

Natürlich kann ich keine großen Sprünge machen. Ich habe kein Auto, war zwei Jahre schon nicht im Urlaub, muß außer sonntags immer raus, kann nur eingeschränkt am Abend- und Nachtleben teilnehmen.

Aber ich wäre mit meiner Gesundung nicht so weit gekommen, ich hätte nicht diese glücklichen Momente erlebt, die all diese Einschränkungen aufwiegen.

Ich wäre mir selbst nie so nahegekommen, wenn ich jeden Tag für die Karriere hätte kämpfen müssen...

Daß ich nun keine Karriere mehr mache und im Sozialgefüge weit unten leben, kann ich verkraften, zumal ich meine erste Karriere in meiner Zeit als Offizier bereits hinter mir habe. Mehr Geld könnte ich trotzdem haben ;-))

 

[17.12.98]

Leider muß ich zur Zeit mehr arbeiten. Im November habe ich dann noch eine Tour im Zentrum-Ost übernommen. Meist stehe ich dann kurz nach 2 Uhr auf. Mit Pause bin ich meist erst gegen 10 Uhr wieder zu Hause.

Außerdem ist Zeitungenaustragen, jedenfalls in diesen Mengen, ziemlich anstrengend. Gerade bei Kälte schmerzen meine Hände meist den ganzen Tag.

 

[11.10.01]

Zur Zeit stehe ich um 3 Uhr auf, wasche mich, esse ein kleines Stück trockenes Brot und gehe aus dem Haus, um Zeitungen auszutragen.

Bis 6 Uhr bin ich wieder zu Hause. Dann schreiben ich noch etwas in mein Tagebuch, lese, esse was ... Danach lege ich mich hin.

Wenn ich aufwache, habe ich bis zum nächsten Morgen 3 Uhr frei.

Ab Ende Oktober werde ich dann zur Uni fahren, um mein Studium fortzusetzen.

 

[16.12.01]

Ich stehe um 3 Uhr auf (Montag bis Samstag), trage Zeitungen aus, und bin gegen 5 Uhr wieder zu Hause.

Meist bleibe ich bis gegen 6 Uhr auf, beantworte Mail, schreibe etwas in meiner Homepage, lese meine FAZ. Manchmal sehe ich auch in meine Statistik-Aufzeihungen, rechne noch einige Aufgaben.

Meist bin ich gegen 6 Uhr wieder im Bett. Wenn ich sehr müde bin, auch gegen 5 Uhr, ohne noch etwas anderes zu machen.

Manchmal wird es aber auch 8 oder 9 Uhr, bis ich ins Bett komme. Dann stehe ich gegen 11 Uhr auf und mache mich fertig, um zu Uni zu fahren bzw. arbeite zu Hause weiter.

Leider besuche ich zur Zeit weniger Veranstaltungen und habe Veranstaltungsplan verkleinert (16.12.01), weil ich mich auf Statistik konzentriere, ohne die Statistik-Vorlesung zu besuchen, die mir zuwenig bringt, um für mich Mitten in der Nacht zur Uni zu fahren.