01, 02, 03, 04, 05, 06, 07, 08, 09, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30
[01.04.2013, mo, 6:05]
Draußen sind es minus zwei Grad Celsius.
In der Nacht ist etwas Schnee gefallen.
[6:10]
Heute sollen es bis fünf Grad Celsius werden. Da wird das bißchen Schnee wohl nicht liegenbleiben.
[12:00]
Wo Schnee lag, kann man nur noch ahnen.
[02.04.2013, di, 8:05]
Draußen sind es minus fünf Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[12:05]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[20:35]
Spaziergang und einkaufen.
[21:25]
War zweieinhalb Kilometer unterwegs.
[03.04.2013, mi, 9:05]
Kleiner Morgenspaziergang. Zwei Kilometer.
[17:30]
Draußen sind es acht Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[18:00]
Spaziergang und einkaufen.
[18:40]
War anderthalb Kilometer unterwegs.
Hab mehr am Fjord gesessen als ich gegangen bin.
[04.04.2013, do, 8:25]
Draußen sind es minus drei Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[20:00]
Hatte viel im Haushalt zu tun. Für einen Spaziergang hatte ich keine Kraft mehr.
Meine Erkältung ist zwar fast abgeklungen (kaum noch Glieder- und Kopfschmerzen, weniger Husten), aber ich bin noch sehr geschwächt.
[05.04.2013, fr, 8:15]
Draußen sind es minus drei Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[17:45]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[18:05]
In der Sonne sind es siebzehn Grad Celsius.
[06.04.2013, sa, 8:00]
Draußen sind es drei Grad Celsius. Es regnet leicht.
[17:00]
Draußen sind es drei Grad Celsius. Schneeregen.
[07.04.2013, so, 8:50]
Draußen ist es ein Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[18:35]
Draußen sind es fünf Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[18:50]
Spaziergang.
[19:30]
War zweieinhalb Kilometer unterwegs.
[08.04.2013, mo, 14:00]
Draußen sind es fünf Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[14:15]
Gehe in die Stadt.
[15:45]
War auf dem Arbeitsamt und beim Uhrmacher.
War fünf Kilometer unterwegs.
[20:45]
Habe die meisten Psychologie-Bücher entsorgt.
Behalten habe ich nur einige von denen, die ich mir unabhängig vom Studium gekauft habe, einige wurden aber auch entsorgt.
Letztendlich hat das ganze Geschwafel nichts gebracht, außer einer Gleichschaltung. Als ich in einem Buch, das ich viele Jahre sehr mochte, gelesen habe, was ich unterstrichen hatte, hab ich mich gehaßt für meine Gläubigkeit.
[09.04.2013, di, 10:20]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[14:05]
Gehe in die Stadt zum Uhrmacher.
[15:35]
War fünf Kilometer unterwegs.
[10.04.2013, mi, 9:10]
Draußen sind es zwei Grad Celsius.
[10:00]
Habe Michael Crichtons Roman "Next" zu Ende gelesen.
Finde "Next" besser geschrieben als "Welt in Angst", das mir zuviel Action-Handlung hatte, ohne spannender zu sein.
Der sprechende Pappagei hat mich gut unterhalten.
[13:30]
Muß zur Sparkasse.
[15:15]
War viereinhalb Kilometer unterwegs.
Mußte in der Sparkasse lange warten. Was ich wollte, war in wenigen Minuten erledigt.
[21:30]
Einkaufen.
[22:00]
War einen Kilometer unterwegs.
[11.04.2013, do, 9:20]
Draußen sind es drei Grad Celsius. Die Sonne versteckt sich hinter Wolken. Vermutlich regnet es heute.
[17:00]
Bin fast wieder gesund (huste nur noch hin und wieder).
Dachte heute sogar daran, wieder einmal in die Berge nach Tau zu gehen.
[12.04.2013, fr, 11:15]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[12:10]
Gehe ans Wasser.
[12:25]
Das ist eins von mehreren Fotos, die ich für einen alten Freund aufgenommen habe.
[12:50]
Bin schon wieder zurück. Warm mir zu warm. Wollte es mit dem Ausziehen aber nicht übertreiben wegen meiner noch nicht ganz auskurierten Erkältung.
War zwei Kilometer unterwegs.
[18:25]
Spaziergang.
[19:20]
War vier Kilometer unterwegs.
[19:25]
Draußen sind es sechs Grad Celsius.
[13.04.2013, sa, 11:30]
Draußen sind es vier Grad Celsius. Die Sonne versteckt sich hinter grauen Wolken.
[18:00]
Habe wieder in Tolkien's "Herr der Ringe" gelesen (meist in der alten Übersetzung).
[19:45]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[20:00]
Spaziergang und Einkauf.
[21:20]
War dreieinhalb Kilometer unterwegs.
Bin langsam gegangen, habe viele Pausen gemacht und die untergehende Sonne beobachtet.
[14.04.2013, so, 9:00]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Es ist windig.
Für heute wird vor Sturm (bis 22 m/s) und Regen (bis 21 mm) gewarnt. Außerdem vor lokaler Lawinengefahr Stufe 4 sowie vor lokalen Überschwemmungen, weil Eis Rohre und Kanäle verstopfen kann.
[11:00]
Habe Unterlagen durchgesehen, die für mein Psychologie-Studium wichtig waren.
Das meiste ist irgendwie schwachsinnig. Im Nachhinein kommt wie Psychologie eher wie eine Religion vor, nicht wie eine Wissenschaft.
[18:10]
Draußen sind es zwölf Grad Celsius. Es regnet.
[18:25]
Spaziergang.
[19:05]
War nur zweieinhalb Kilometer unterwegs, aber durch den starken Wind und den peitschenden Regen war der Spaziergang ein intensives Erlebnis.
[19:20]
Die Sohle der am 11. September 2012 gekauften schwarzen Clogs (Größe 46, 49,99 NOK) sind zu dünn geworden und gleichen die unterschiedliche Läge meiner Beine ungenügend aus, weshalb nach dem gestrigen Spaziergang mein rechtes Knie schmerzte. Ich habe die Schuhe ausgemustert.
Mit den Schuhen war ich über ein halbes Jahr fast jeden Kilometer außer Haus unterwegs.
[15.04.2013, mo, 10:45]
Draußen sind es zehn Grad Celsius.
[16:35]
Mein Bruder schreibt, in Berlin sind es 22 Grad Celsius im Schatten, 32 Grad in der Sonne.
[21:15]
Spaziergang und Einkauf.
[22:35]
War viereinhalb Kilometer unterwegs.
[22:50]
Draußen sind es sieben Grad Celisus.
[16.04.2013, di, 9:05]
Draußen sind es zehn Grad Celsius.
[18:00]
Spaziergang und Einkauf.
[19:45]
War dreieinhalb Kilometer unterwegs.
[20:10]
Draußen sind es neun Grad Celsius. Es ist windig.
Es ist so windig, daß ein Tanker nicht allein anlegen konnte, sondern durch einen Schlepper unterstützt werden müßte.
Vermutlich waren Wind und Strömung zu stark, zu ungleichmäßig, so daß ein Anlegen aus eigener Kraft nicht möglich war.
Der Schlepper zog den Tanker, der in Wind und Strömung parallel zum Kai lag, am Heck und versuchte den Tanker langsam dem Kai immer näher zu bringen. Es dauerte sehr lange, bis der Tanker mit Trossen vom Bug am Kai festgemacht wurde und sich dann Stück für Stück dem Kai näherte, um irgendwann auch mit Trossen vom Heck am Kai festgemacht zu werden und vollkommen angelegt zu sein.
Bevor ich beim Anlegen zusah, kletterte ich auf einen kleinen Berg am Fjord.
[17.04.2013, mi, 11:30]
Draußen sind es neun Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[19:35]
Spaziergang und Einkauf.
[20:55]
War vier Kilometer unterwegs.
[21:10]
Draußen sind es acht Grad Celsius. Hin und wieder regnet es.
[18.04.2013, do, 11:00]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Es regnet.
[17:15]
Spaziergang und Einkauf.
[19:00]
War sechseinhalb Kilometer unterwegs.
Fast die ganze Zeit hat es geregnet. Trotzdem war es ein schöner Spaziergang.
[23:00]
Habe Michael Crichton's Romans "Welt in Angst" zum zweiten Mal gelesen.
[19.04.2013, fr, 6:12]
Offizieller Sonnenaufgang.
[10:05]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[19:50]
Spaziergang und Einkauf.
[21:01]
Offizieller Sonnenuntergang.
[21:50]
War siebeneinhalb Kilometer unterwegs.
[22:10]
Gestern war das Schwanennest im Breiavatnet (Teich im Zentrum der Stadt) unbesetzt: drei Schwaneneier lagen ungeschützt im Nest. Ich glaubte, die Eltern hätte die Brut verlassen.
Heute saß wieder ein Schwan auf den Eiern und brütete.
[20.04.2013, sa, 7:10]
Draußen ist es minus ein Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[11:00]
Habe in Tagebüchern gelesen, die ich um 1990 mit einer Schreibmaschine, erst mich einer mechansichen, dann mit einer elektrischen, geschrieben habe.
Das sollte ich nicht zu oft tun, damit mich die damalige Stimmung nicht ergreift.
Ist aber teilweise sehr interessant, was ich geschrieben habe, Episoden, die ich ohne die Aufzeichnung wohl nicht erinnern würde.
[11:10]
Zum Beispiel ein Gespräch, das ich im Sommer 1988 mit einem Freund, mit dem ich mich oft und lange übers Schreiben unterhielt, führte.
Er sagte:
Endlich hast du begriffen, daß du immer den zweiten Schritt vor dem ersten machen wolltest, endlich hast du gespürt, daß du durch eine Frau nicht zum Eigentlichen kommst, vielleicht mit einer, irgendwann, aber tun mußt du es allein.
Wie es aussieht, bin ich noch immer nicht bereit, es allein zu tun.
Aber mit dem Thema beschäftige ich mich wieder seit einigen Tagen. Gut zu erfahren, wie lange mich dasselbe Problem plagt.
[12:00]
Habe in Büchern von Louis Aragon gelesen ("Spiegelbilder" und "Das Wahr-Lügen").
Zurzeit kann man neu nur Aragon's "Der Pariser Bauer" kaufen, vormals als "Pariser Landleben" erschien.
[14:30]
Draußen sind es zehn Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[18:05]
Einkaufen.
[18:25]
War einen Kilometer unterwegs.
Auf Strümpfe hab ich verzichtet, hab nur die Clogs an den Füßen getragen. War warm genug.
[20:10]
Einkaufen (2).
Habe Brot und Käse vergessen beziehungsweise ich dachte, ich hätte genug zu Hause.
[20:45]
War anderthalb Kilometer unterwegs.
Das Geschäft, in dem ich vorhin war, hatte schon geschlossen. Das nächste baut seit einigen Tagen um, erfahre ich, als ich davor stehe, hätte aber auch schon geschlossen. Also mußte ich zum dritten gehen, das hat allerdings bis 23 Uhr geöffnet.
[21.04.2013, so, 7:20]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[13:50]
Ich wiege etwas unter 120 Kilo.
Mein maximales Gewicht war 136 Kilo, wenn ich mich richtig erinnere. Insofern sind 120 super. Aber nur insofern.
Mit einem Gewicht von 116 Kilo war ich im Mai 2009 trotzdem noch 43 Minuten im Laufschritt unterwegs. Insofern sind wohl 120 Kilo nicht zuviel. Aber nur insofern.
Selbst mit 120 Kilo bin ich noch gelaufen (2007). Warum will ich denn überhaupt abspecken?
[14:20]
Ist doch scheißegal, warum ich nicht mehr so fett sein will, oder?
[14:35]
Habe mein "Medizinisch-psychologisches Gutachten" vom 16. Januar 1996 gelesen.
Damals war ich 36 Jahre alt, 1,84 Meter groß und 86 Kilo schwer. Mein Blutdruck betrug 136 zu 75 bei Puls 76 (vermutlich liegend).
Kann mich nicht erinnern, daß ich mich zu dünn gefühlt hätte oder jemand meinte, ich sollte mal wieder etwas essen. Mit anderen Worten: ich kann locker 30 Kilo abspecken, ohne entstellt zu wirken, vorausgesetzt meine Haut paßt sich an.
Von 136 auf 120 Kilo hat sie es geschafft, auch wenn mein Bauch zurzeit nicht straff ist, aber ich nehme auch gerade ab.
[19:50]
Draußen sind es neun Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[20:10]
Spaziergang.
[21:50]
War sieben Kilometer unterwegs.
[22:00]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne war offiziell 21:06 Uhr untergegangen. Teilweise ist es windig und kalt.
[23:55]
Endlich hab ich es gefunden, das Buch, von dem ich weder Titel noch Verfasser erinnerte, das aber während meines Reservedienstes in Stahndorf (Sommer bis Herbst 1989) sehr wichtig für mich war.
Vor Tagen hatte ich Claude Simon's Roman "Das Gras" in der Hand. Da wußte ich, das von mir gesuchte Buch hat Claude Simon geschrieben. "Das Gras" war es aber nicht, wurde mir klar, nachdem ich die erste Seiten gelesen hatte. Außerdem erinnerte ich einen anderen Einband. Irgendwie farbig, nicht nur Autor und Titel.
Heute erkannte ich bei amazon.de den ungefähr erinnerten Einband: "Anschauungsunterricht" in der Ausgabe "Edition Neuer Texte" vom Aufbau Verlag.
Jetzt wußte ich, nach welchem Buch ich suchen mußte. Eben hab ich es gefunden.
So beginnt der Text:
Vorspann
In langen Zungen hängt das Papier der abgelösten Tapete herab, und der feuchte, graue Gips wird sichtbar, zerbröckelt und fällt in Placken ab, deren Teile auf dem Fliesenboden vor der kastanienbraunen Fußleiste verstreut liegen, die auf ihrer obener Kante kaum fühlbar mit weißlichem Staub bedeckt ist.
Der dritte Teil beginnt so (Seite 40):
Divertissement I
... wozu das Ganze kannst du mir das sagen eigentlich brauchen wir nur noch abzuwarten daß die andre Hälfte der Decke runterkommt und dann die Wände und dann das Dach und wir drunter de profundis amen dann is wengistens Schluß damit s gibt Momente wo ich mir sage daß der Mimile richtig Schwein gehabt hat gleich am ersten Tag draufzugehen hat nich mal die Zeit gehabt zu kapieren was los war
[22.04.2013, mo, 9:45]
Draußen sind es fünf Grad Celsius. Es regnet leicht.
[12:00]
Wollte auf Parallels Windows 95 installieren, um WordPerfect DOS nutzen zu können, aber ich hab zur Original-CD den Schlüssel nicht.
Ist aber nicht so schlimm, denn vermutlich würde ich mit WordPerfect DOS auch nicht mehr schreiben als mit eine meiner Schreibmaschine: nur in der Erinnerung hat es sich mit WordPerfect DOS oder einer Schreibmaschine besser geschrieben als mit einer aktuellen Textverarbeitung.
Tatsächlich schreibt es sich heute viel besser.
WordPerfect DOS nutze ich auf einen kleinen Bildschirm, eine Seite konnte man nicht überblicken. Ebenso bei der Bildschirmschreibmaschine.
Wenn ich Seiten ansehe, die ich mit einer Schreibmaschine geschrieben habe, erblicke ich immer wieder aufgeklebte Zettel: damit ich nicht die ganze Seite noch einmal abschreiben muß, schrieb ich nur den Teil neu, den ich verändern wollte, und klebte ihn auf.
Das ging selbstverständlich nur bei der Vorschrift. Wolllte ich einen Text abschicken, mußte alles ins Reine geschrieben werden. Was letztendlich bedeutet: jede Seite noch einmal abzuschreiben und zu hoffen, daß man sich nicht zu oft verschreibt.
Mit einer mechanischen Schreibmaschine ist das in Arbeit ausgeartet.
Heute schreibt man am Bildschirm einfach so lange, bis der Text gefällt, um ihn dann auszudrucken.
[14:30]
Ist wieder sehr windig draußen, viel kälter als die offiziell gemessenen neuen Grad Celsius vermuten lassen.
[15:00]
Einige meiner alten Texte scheinen nicht von mir geschrieben zu sein. Keine Ahnung, was sich in meinem Hirn abgespielt hat.
[20:45]
Spaziergang und Einkauf.
Gestern hab ich mich leider wieder etwas erkältet. Werde mich heute wärmer anziehen.
[21:15]
War anderthalb Kilometer unterwegs.
Draußen waren sechs Grad Celsius. Es war etwas windig und hat etwas geregnet. Für Stavanger. Ohne Rege-Jacke wäre ich bis auf die Haut naß geworden.
An sich hab ich mit dem Wetter kein Problem. Mein Körper hatte sich nur auf das warme eingestellt und ist jetzt irritiert: ist der Sommer schon vorbei, scheint er sich zu fragen.
[23.04.2013, di, 10:00]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint hin und wieder.
[16:55]
Spaziergang und Post.
[17:35]
War zweieinhalb Kilometer unterwegs.
[24.04.2013, mi, 10:55]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Es regnet.
[19:45]
Spaziergang und Einkauf.
[21:50]
War siebeneinhalb Kilometer unterwegs.
[22:05]
Draußen sind es sechs Grad Celisus.
[23:00]
Michael Crichton's Roman "Timeline" gefällt mir nicht so gut wie die Romane "Next" und "Welt in Angst.
In "Timeline" ist zuviel nichtssagender Text (bin auf Seite 250 von 635).
Außerdem scheint der Übersetzer "völlig" und "im Bereich" zu lieben.
[25.04.2013, do, 10:45]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[12:00]
Habe in Erwin Strittmatter's "Die Lage in den Lüften - Aus Tagebüchern" gelesen, das ich vermutlich 1990 gekauft habe (14,80 D-Mark).
Wiedergegeben werden Strittmatters Tagebucheintragungen zur Arbeit an seinem Roman "Wundertäter 3" bis zur Veröffentlichung.
Sehr interessant ist, was sich von der Fertigstellung bis zur Veröffentlichung abgespielt hat und wie sich Lektoren, Funktionäre, Bekannte verhalten haben.
[17:00]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Es regnet.
[26.04.2013, fr, 12:20]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Hin und wieder regnet es.
[19:50]
Spaziergang und Einkauf.
[20:45]
War drei Kilometer unterwegs.
[27.04.2013, sa, 10:35]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[17:40]
Spaziergang und Einkauf.
[18:50]
War dreineinhalb Kilometer unterwegs.
Sehr schönes Wetter. Leider hatte ich keine Unterlage mit, sonst hätte ich mich an den Fjord gesetzt; ohne Schutz ist es aber auf dem Stein noch zu kalt.
[19:00]
Draußen sind es acht Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[28.04.2013, so, 9:45]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Hin und wieder regnet es. Teilweise ist es windig.
Heute nacht waren es nur zwei Grad.
[11:40]
Ich hätte gestern noch einmal an den Fjord gehen sollen. Hauptsächlich habe ich es nicht getan, weil der Weg zu der Stelle, an der ich mich am besten gefühlt habe, durch eine Baustelle beschwerlich geworden ist.
Der steinige Weg und das Klettern über Steine war einfach gegenüber der Strecke durch Schlamm, auf der ich rutschte, immer kurz davor war, bis über die Schuhe zu versinken.
Das hatte ich zweimal hinter mir. Noch weitere zweimal wollte ich mir das nicht antun.
Aber das wäre besser gewesen als das Wetter heute, bei dem auch ein Spaziergang möglich ist, aber nicht so angenehm wie gestern.
[12:10]
Eigentlich bin ich nicht so empfindlich, wenn sich das Wetter verändert.
Hat sich aber schon gestern angekündigt als ich gern länger am Fjord geblieben wäre mit der Sonne im Rücken.
[16:20]
Habe gestern und heute in Pat Conroy's Roman "Die Herren der Insel" ("The Prince of Tides") gelesen. Das Buch kaufte ich 1992, nachdem ich den Film "Herr der Gezeiten" gesehen hatte.
Sicherlich keine gute Lektüre, wenn man trübsinnig ist. Aber dafür kann das Buch ja nichts.
[17:10]
Draußen sind es sechs Grad Celsius. Es regent.
Es regnet fast den ganzen Tag. Die Sonne hab ich heute noch nicht einmal gesehen.
[18:05]
Hab bißchen in der Küche aufgeräumt und geputzt.
[29.04.2013, mo, 0:55]
Eben lese ich, das "Phantom der Oper" gab es nicht wirklich, sondern ist eine Schöpfung des Schriftstellers Gaston Leroux.
Aber wieso ist Susan Kay's "Das Phantom" untertitelt mit:
Die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des "Phantoms der Oper". Ein biographischer Roman.
Kann man das Leben einer Roman-Figur darstellen?
[1:15]
Nur die deutschen Ausgabe ein "biographischer Roman". Die englische Original-Ausgabe ist ein Roman.
[14:10]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Hin und wieder regnet es.
[14:45]
Ab Mitte der 1995er Jahre haben meine damalige Freundin und ich einige Bücher von Carlos Castaneda gelesen und waren begeistert.
Als ich wieder einmal in "Die Kunst des Träumens" las, dachte ich nach einigen Seiten: den Zauberer und Meister Don Juan hat es nie gegeben, den hat sich Castaneda geschaffen, um eigene Ansichten und Erkenntnisse zu vermitteln.
Ob das stimmt, weiß ich nicht. Aber mich beschlich das Gefühl, keinen Bericht von Erlebnissen zu lesen, sondern ein Produkt der Phantasie, mit dem ich jedoch nicht wirklich etwas anfangen kann.
An ein Castaneda-Buch kann ich mich jedoch erinnern, von dem ich angetaner war: dort wird einen lange Wanderung beschrieben zu einem Berg oder einer Höhle, auf der sich mit der Länges des zurückgelegten Weges immer mehr Erkenntnisse und "göttliche" Erlebnisse einstellten. Das hat aber nichts mit Zauberei oder Vermittlung von Weisheiten zu tun, sondern mit dem Menschen: jeder gelangt bei langen Wanderungen in eine "andere" Welt, weil er sich, je länger die Wanderung dauert, desto mehr, auf Wichtiges fokusiert.
[14:55]
Carl Gustav Jung ist in meinen Augen wirklich ein Meister und Weiser.
Unvergessen ist sein Buch "Erinnerungen, Träume, Gedanken".
[18:00]
Schreibe das Genitiv-s bei Namen (wieder) mit Aportroph, weil die Google Suche auf der Startseiten von andreasthieme.net bei der Suche nach zum Beispiel (Martin) "Walser" nicht auch "Walsers" anzeigt.
Schreibe ich auf einer Seite "habe Martin Walsers Roman ..." gelesen, wird diese Seite nicht in dieser Google Suche angezeigt; ob die auf google.de anders arbeitet, hab ich nicht überprüft.
Kann sein, daß ich trotzdem weiterhin schreiben "Walsers Roman", wenn ich im selben Absatz "Walser" schreibe.
Nicht werden ich "am Ende des Film's ...", das Genitiv-s werden ich nur hin und wieder bei Namen verwenden.
[18:15]
Übrigens war ich in der Schule oft irritiert, weil in Büchern einmal "Goethes 'Faust'", einmal "Goethe 'Faust'" geschrieben wurde.
Bei Goehte ist klar, wer gemeint ist. Was ist aber bei jemand, dessen Namen man nicht kennt?
[30.04.2013, di, 9:20]
Draußen sind es sieben Grad Celsius. Hin und wieder regnet es.
[11:00]
Habe alte und neue Bibliothek vereint.
Bis jetzt hatte ich die in Norwegen gekauften Bücher (neu) auf einem Tisch, die in Deutschland gekaufte Bücher (alt) in Regalen gelagert. Eben habe ich neue Bücher zu alten Büchern gestellt und somit symbolisch mein altes und mein neues Leben verknüpft.
Jedoch vorerst nur in zwei Fällen:
Sehr angenehm ist, daß ich keine Bücher mehr kaufen muß, die ich gern einmal wieder lesen möchte, aber nicht zur Hand habe: jetzt greife ich einfach ins Regal.
Selbstverständlich entdecke ich auch Bücher, an die ich nicht mehr gedacht habe, wie Kathy Acker's "Meine Mutter: Dämonologie" in der deutschen Erstausgabe von 1995.
[19:30]
Draußen sind es acht Grad Celsius. Die Sonne scheint.
[19:40]
Spaziergang und Einkauf.
[21:45]
War zwei Kilometer unterwegs.