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Tagebuch - November 2012

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Donnerstag, 1. November 2012

[01.11.2012, do, 7:15]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.


[15:20]

Draußen sind es elf Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[22:15]

War einkaufen und anderthalb Kilometer unterwegs.

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Freitag, 2. November 2012

[02.11.2012, fr, 9:00]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[15:45]

Gehe ans Wasser.


[16:40]

Bin zurück.

War drei Kilometer unterwegs.

Auf den Bergen auf der anderen Seite des Fjords liegt kein Schnee mehr.

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Samstag, 3. November 2012

[03.11.2012, sa, 7:20]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[8:00]

In der Nacht sind Buchempfehlungen von amazon.de in eine eMail angekommen.

Unter anderem: Timus Vermes "Er ist wieder da".


[11:00]

Besprechungen des Buches in große deutsche Zeitungen habe ich nicht gefunden.

Will man das Buch totschweigen?


[18:00]

Warum muß man Adolf Hitler auferstehen lassen, um Deutschen im Jahr 2012 zu sagen, was in ihrem Land nicht in Ordnung ist?


[19:45]

War einkaufen und zwei Kilometer unterwegs.

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Sonntag, 4. November 2012

[04.11.2012, so, 8:00]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[9:50]

Habe die ersten Seiten von Timur Vermes' Roman "Er ist wieder da" gelesen.

Die Leseprobe des Lübbe Verlages endet mt den Sätzen (Seite 29, gebundene Ausgabe):

"Sagen Sie, Sie räumen mir doch den Kiosk nicht aus?"

Ich sah ihn empört an: "Sehe ich aus wie ein Verbrecher?"

Er sah mich an: "Sie sehen aus wie Adolf Hitler."

"Eben", sagte ich.


[10:15]

Was ich bisher von "Er ist wieder da" gelesen habe, ist gut geschrieben.


[18:10]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Luft riecht nach Winter.

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Montag, 5. November 2012

[05.11.2012, mo, 9:40]

Draußen sind es zwei Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[10:20]

Sehr schönes Wetter. Gehe raus.


[13:00]

War sieben Kilometer unterwegs.


[20:10]

War einkaufen und zweieinhalb Kilometer unterwegs.

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Dienstag, 6. November 2012

[06.11.2012, di, 8:00]

Lese wieder einmal in Miguel de Cervantes' "Don Quijote" gelesen.

Vor einigen Jahren beschäftigte mich mit einigen Übersetzungen des spanischen Romans (siehe Tagebuch vom 8. April 2008, 20 Uhr).

Die Übersetzung von Susanne Lange gab es damals noch nicht.

Das erste Kapitel

Handel vom Stand und Wandel des trefflichen und tapferen Hidalgos Don Quijote von der Mancha

An einem Ort in der Mancha, ich will mich nicht an den Namen erinnern, lebte vor nicht langer Zeit ein Edelmann, ein Hidalgo mit Lanze am Waffenhaken, alter Ledertartsche, dürem Gaul und flinkem Jagdhund. Mittags ein Eintopf mit mehr Rind als Hammel, am Abend meist saures Haschee, am Sonntag fromme Eier mit Speck, Linsen am Freitag, am Sonntag als Dreingabe ein Täubchen, so waren drei Viertel seiner Einkünfte verzehrt.

Die Übersetzung wird gelobt, weil sie Original näher kommt als alle anderen.

Bereits im ersten Satz weicht sie jedoch stark vom Original ab. Dort heißt es wörtlich: "... an dessen Namen [ich] nicht will erinnern ...", vorrangig ist also der Name, an den man sich nicht erinnern will, nicht eine Person, die was auch immer tut.

Das sehen alle wichtigen Übersetzer vor Lange ebenso. Warum hat Susanne Lange "ich" dem Vorzug gegeben: ein freudscher Übersetzer?

Don Quijote bringt seine Rüstung in Ordnung:

... doch fiel ihm ein großer Mangel auf, da sich der Helm nicht geschlossen mit der Rüstung verband, sondern ein offener Birnhelm war: ein schmuckloser Morion.

Was ist ein "Birnhelm"? Welche Rüstung verbindet sich mit einem Helm?

Im Original (1605) steht "sino morrion simple".

Pahsch Basteln von der Sohle (1668) übersetzt:

... daß sie ein grossen Mangel hatte / vnnd war nahmentlich dieser / daß darbey kein Thurnierhelm / sondern nur ein schlechte Sturmhaub ohn Visier vnnd Helmlin sich befande ...

Ludwig Tieck (1799) übersetzt:

... wobei er aber gleich einen großen Mangel bemerkte, daß der Helm nehmlich nicht vollständig, sondern nur eine Pickelhaube sei ...

Ludwig Braunfels (1848) übersetzt:

... daß die einen großen Mangel litten: es war nämlich kein Helm mit Visier dabei, sondern nur eine einfach Sturmhaube ...

Heute kennt man Sturmhauben nur als Mütze: aus Wolle gefertigte Sturm- oder Skimasken.

Zu Zeiten Don Quijotes war eine Sturmhaube ein Helm aus Metall ohne Visier, also ein offener Helm. Er hieß außerdem Morrion (heute: Marion), Cabasset oder Birnhelm sowie früher Schaller und Eisenhut.


[11:00]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die meiste Zeit regnet es leicht.


[11:33]

Habe 250 NOK für Wikipedia gespendet.

Das sind 34,11 Euro (Kurs 7,33).

Das Geld fließt nach wikimedia.org, zu dem auch wikisource.org gehört, auf dessen Server unter anderem von mir am meisten geschätzte die Don Kichote (Don Quijote) Übersetzung in Bild und Wort lagert: Pahsch Basteln von der Sohle (1648).


[18:30]

Es ist dunkel, kalt, windig und regnet.


[21:00]

War einkaufen und einen Kilometer unterwegs.

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Mittwoch, 7. November 2012

[07.11.2012, mi, 6:35]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[8:40]

In Potsdam kaufte ich vor einigen Jahren für 100 Euro einen Faksimile-Nachdruck der Luther-Bibel 1534 (Taschen Verlag).

Der Nachdruck aus dem Jahr 2012 ist wohl etwas kleiner, basiert aber auf demselben Original und kostet nur 39,99 Euro.


[9:45]

Gehe zur einer Veranstaltung des Arbeitsamtes (NAV): Jobmesse (norwegisch: jobbmesse).


[11:45]

War sechseinhalb Kilometer unterwegs.

Auf dem Rückweg hab ich drei Oberhemden und ein kleines Messer gekauft.


[19:30]

War einkaufen und zweieinhalb Kilometer unterwegs.

Habe in Europris einen Trichter gekauft, um nach Einlegen eines Papierfilters die rechtliche rund zwei Liter mit Desinfektionsmittel versetztem Wasser des Luftwäschers, das ich bisher entsorgt habe, von groben Schmutz zu reinigen, damit ich es dem Luftwäscher wieder zuführen kann.

Damit spare ich Desinfektionsmittel bei jedem Nachfüllen von Wasser.

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Donnerstag, 8. November 2012

[08.11.2012, do, 6:10]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Es regnet.


[17:00]

Meist war heute schönes Wetter.

Mir war es jedoch zu warm. Hab mich wohl schon auf Winter eingestellt.


[21:30]

Habe den Seiten, die Bibel-Texte ausschließlich im HTML-Format darstellen, einen gleichberechtigten Ordner gegeben: Bibel (2).

Zuvor wurden sie in einem Unterordner in den Bibel-Seiten gelagert: Bibel (1).

Außerdem hab ich deutlicher gemacht, worin sich sie Seiten unterscheiden.

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Freitag, 9. November 2012

[09.11.2012, fr, 1:00]

Hatte einen eigenartigen Traum.

Als Kind war ich bei jemand zu Besuch. Er bastelte in seiner Wohnung an einer Autorennbahn. Ihm zuzugucken hat viel Spaß gemacht, war aber auch anstrengend. Da dachte ich, ich könnte doch bißchen schlafen. Und wachte auf.


[1:30]

Gehe ans Wasser.


[2:20]

Bin zurück.

War in der herrlich stillen Nacht zwei Kilometer unterwegs.

Kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal nachts unterwegs war.

War wieder ein sehr schönes Erlebnis.


[2:30]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[8:15]

Offizieller Sonnenaufgang.


[8:24]

Bergen (160 Kilometer Luftlinie nördlicher Stavanger): offizieller Sonnenaufgang.


[8:30]

Draußen sind es sechs Grad Celsius. Die Straßenbeleutung ist aus, aber hell ist es noch nicht.

Es regnet. Es soll den ganzen Tag regnen.

Wettervorhersage für Wochenende: Regen.


[8:53]

In Tromsø (1.335 Kilometer Luftlinie nördlicher Stavanger): offizieller Sonnenaufgang.


[12:30]

Habe die ersten Seiten von Josef Haslingers Bericht "Phi Phi Island" gelesen.

Der gesamte Text ist kleingeschrieben:

ein paar monate lang war ich ziemlich sicher, daß ich dieses buch nicht schreiben würde. schon deshalb nicht, weil ich oft danach gefragt wurde: du arbeitest doch nicht etwa an einem tsunami-buch? – nein, keine angst.

oder: mensch, du hast da was erlebt, da mußt du dir keine sorgen um dein nächstes buch machen.

das waren unangenehme situationen. ich wollte darüber schreiben, aber ich wollte es auch wiederum nicht. ich konnte das, was ich erlebt hatte, nicht abwägen, ich konnte es nicht von außen anschauen. es war wie ein tief in mir sitzender knoten, der sich nicht lösen ließ.

der tsunami vom 26. dezember 2004 und seine verheerenden auswirkungen blieben einige monate lang ein medienthema. ich sah die bilder, ich las die vielen augenzeugenberichte, und ich erzählte, wenn ich gefragt wurde, wie es uns ergangen war. zwar sagte ich bei jedem interview zu mir selbst: wenn die tsunami-frage kommt, solltest du gar nicht darauf eingehen. du hast überlebt. und du hast keine angehörigen verloren. warum nicht einfach froh sein und schweigen? dann kam das gespräch auf den tsunami, und ich merkte, daß ich doch auch das bedürfnis hatte, darüber zu reden.


[13:00]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet.

Nicht stark, aber ohne Regenschutz sollte man nicht das Haus verlassen.


[13:50]

Wobei "nicht stark" auf Stavanger bezogen ist. In Potsdam hätte ich bei solchem Wetter, wenn es sich vermeiden ließe, das Haus nicht verlassen.

Hier habe ich kein Problem, einkaufen zu gehen: nach rund einem Kilometer Fußweg war mein Base-Cape durchnäßt.


[14:01]

In Tromsø: offizieller Sonnenuntergang.


[15:00]

Schalte mein Arbeits-Telefon aus. Werde es erst wieder Montag morgen einschalten.

Mein Wochenende beginnt.


[16:19]

Bergen: offizieller Sonnenuntergang.


[16:25]

Offizieller Sonnenuntergang.


[21:00]

Seit einige Zeit lese ich Bücher anders.

In Deutschland suchte ich beim Lesen Informationen, die mir beim Gesunden meiner Seele helfen können.

Jetzt bin ich beim Lesen bereit, mich auf das Innenleben anderer einzulassen.


[22:20]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet.

Die Luft ist sehr frisch. Könnte lange das Fenster geöffnet lassen, wäre es wärmer.


[23:00]

Klaus Schulze "Into the Blue".

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Samstag, 10. November 2012

[10.11.2012, sa, 1:00]

Jetzt hat mein offenes Tagebuch je Monat nur noch eine Datei. Bisher waren es bis zu 11.

Durch das Zusammenfassen von Dateien hat meine Website in den letzten Monaten rund 200 Seiten im Hauptverzeichnis verloren (Reduzierung von 972 auf 766).

Dafür haben die Seiten an Volumen gewonnen. Waren sie vorher durchschnittlich 30 KB groß und nicht größer als 50 KB, hat die größte jetzt 202 KB.

Das ist nur der Text-Anteil. Sind viele Vorschaubilder auf der Seite, kann sie insgesamt auch 755 KB groß sein (wie Tagebuch August 2012).


[6:55]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Es regnet.


[9:50]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet nicht, aber die Sonne versteckt sich hinter hellgrauen Regenwolken.

Über dem Fjord hängen Wolken so tief, daß die Berge am anderen Ufer nicht zu sehen sind.


[12:30]

Eben dachte ich, sollte ich noch einmal nach Deutschland zurückgehen, werde ich nicht in Potsdam, sondern in Quedlinburg wohnen.


[13:00]

Habe die Textverarbeitung Word Mac 2011 genauer angesehen.

Das Microsoft Office Mac 2011 habe ich schon länger, nutzte Word jedoch nicht oft und nur zum Schreiben von Briefen.

Heute habe ich ein Manuskript, das ich mit Ulysses schrieb, in Standard-Manuskript-Seiten umgewandelt.

Der mit Ulysses geschriebene Text ist scheinbar endlos, enthält keine Formatierungen, keine Seitenzahlen, keine Fußnoten.

Mit Word hab ich die Zeichenanzahl pro Zeile und die Zeilenanzahl pro Seite begrenzt, hab Seitenzahlen in die Kopfzeile und Angaben zum Autor in die Fußzeile eingefügt.


[18:00]

Wollte Kartoffeln einkaufen. Abgehalten hat mich der Gedanken, daß ich wohl wieder mehr kaufen würde.

Man spart nur, wenn man nicht einkaufen geht.

Hab die letzten Tage Kartoffeln gegessen, kann ich morgen wieder mal Reis essen.


[20:30]

Lese Josef Haslingers Roman "Opernball".

Bin mit mehr Gefühlen beteiligt als mir lieb ist, weil mich das Buch beteiligt, wie ich mich eigentlich nur im Leben einbringe.

Ein Buch ist ein Buch, ein Film ist ein Film. Sind beide sehr gut, wird beim beim Konsumenten die Fiktion zur Wirklichkeit.


[23:00]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet.

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Sonntag, 11. November 2012

[11.11.2012, so, 7:40]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[7:50]

Gehe ans Wasser.


[8:20]

Offizieller Sonnenaufgang.


[8:55]

Bin zurück.

War dreieinhalb Kilometer unterwegs.

Vom Sonnenaufgang habe ich nichts mitbekommen, weil über dem Fjord dunkle Regenwolken lagen. Sie lösten sich erst weit oben auf und dann auch eher im Westen als im Osten. Es entstand der Eindruck, die Sonne würde im Westen aufgehen.


[14:00]

Eben hat ein Nachbar eine Kreissäge angeworfen und einige Bretter gesägt.

In Potsdam würde es dafür Beschwerden geben. Hier wird im Sommer, wenn die Sonne nicht untergeht, gern mal mit Mitternacht gewerkelt: ist ja noch hell, und so richtig kann man nicht schlafen.


[20:00]

War ein sehr schönes Wochenende.

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Montag, 12. November 2012

[12.11.2012, mo, 8:50]

Draußen sind es fünf Grad Celsius. Die Sonne scheint. Teilweise graue Wolken am Himmel.


[13:00]

Draußen sind es sieben Grad Celsius. Die Sonne scheint. Nur wenige weiße Wolken sind am Himmel.


[13:10]

Gehe in die Stadt.


[13:38]

Blick auf den Musikpavillon am Breiavatnet (einem See im Zentrum Stavangers).

Um diese Jahreszeit steigt die Sonne nicht höher.


[14:03]

Im Dom von Stavanger (Domkirke).

Blick durch ein Fenster.


[14:04]

Ein Kapitell.


[14:10]

Im Stanger Dom ist eine sehr alte Bibel ausgestellt.


Andrew Smiths Bibel, gedruckt 1589 in Kopenhagen.


Ein Blick in die Bibel.


[15:40]

Bin zurück.

War sechs Kilometer unterwegs.


[18:50]

Gehe einkaufen.


[19:40]

Bin zurück.

War drei Kilometer unterwegs.


[23:00]

Habe die DVD-Version des Filmes "Der Untergang" gesehen (150 Minuten).

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Dienstag, 13. November 2012

[13.11.2012, di, 10:10]

Draußen sind es zehn Grad Celsius.


[16:00]

Im Briefkasten lag ein Zettel, der für Donnerstag eine Unterbrechung der Stromzufuhr ankündigt.

Am Ende der Straße wird ein Strommast durch einen neuen ersetzt, um Platz für ein neues Haus zu schaffen.

Der neue Mast steht bereits. Es müssen nur noch die Leitungen neu gespannt werden. Das geschieht im spannungslosen Zustand.

Daß, wie angekündigt, von 9 bis 14 Uhr kein Strom geliefert wird, glaube ich nicht.

Vermutlich nur in den Häusern, deren Stromleitungen an den alten Strommast angeschlossen sind und an den neuen angeschlossen werden.


[19:00]

Gehe raus.


[19:45]

Bin zurück.

War zwei Kilometer unterwegs.


[23:40]

Klaus Schulze und Lisa Gerrard "Rheingold".

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Mittwoch, 14. November 2012

[14.11.2012, mi, 9:45]

Draußen sind es zehn Grad Celsius. Es regnet.


[14:00]

Josef Haslinger: "Opernball".

Zu Ende gelesen. Allerdings nicht alle Seiten, weil ich zu neugierig war und alles über den Anschlag und den Geringsten erfahren wollte.

Hatte ab Seite 93 ("Fritz Amon, Revierinspektor, zweiter Band") für die Feinheiten des Romans keine Muse mehr.


[15:30]

Gehe ans Wasser.


[16:25]

Bin zurück.

War drei Kilometer unterwegs.

War wieder einmal am kleinen Leutturm. Hat mich jedoch melancholisich gemacht, weil ich mich an die "gute alte Anfangszeit" in Norge erinnerte, als ich noch arbeitete und trotzdem Zeit für mein Leben hatte.

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Donnerstag, 15. November 2012

[15.11.2012, do, 2:40]

Draußen sind es neun Grad Celsius.


[2:45]

Viele Tage habe ich nachts durchgeschlafen.

Vielleicht will ich jetzt machen, was ich nachher ohne Strom nicht machen kann.


[6:30]

Gehe in Bett.


[9:25]

Keine Ahnung, warum ich schon aufwache.

Vielleicht, weil der Luftwäscher nicht mehr arbeitet oder das Licht im Bad und in der Stube aus ist.


[9:27]

Der Strom abgestellt.

Die Elektro-Heizungen sind schon kalt. In der Wohnung ist es aber noch warm.


[9:35]

Gehe raus.


[9:39]

Der erste Strommast ist der mittlere von dreien. Von ihm aus werden der vordere (nicht zu sehen) und der hintere mit Strom versorgt.

Rechts neben dem neuen hinteren sieht man den alten. Am neuen ist die Hauptleitung bereits angeklemmt.


[10:30]

Nachdem die Arbeiten abgeschlossen sind, gehe ich wieder nach Hause.

War anderthalb Kilometer unterwegs.


[10:34]

Das Licht flackert.


[10:36]

Überall in der Wohnung ist wieder Strom.


[10:46]

Der Computer ist hochgefahren, ich schreibe das erste Wort.


[10:50]

In der Wohnung ist es nur etwas kälter geworden.


[14:30]

Gehe zur Post.


[15:30]

Bin zurück.

War drei Kilometer unterwegs.


[21:45]

War einkaufen und einen Kilometer unterwegs.


[23:00]

Habe einige Szenen, die ich bereits gelesen habe, im Films "Abenteuerlicher Simplizissimus", D 1975, gesehen.

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Freitag, 16. November 2012

[16.11.2012, fr, 8:50]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Es regnet.


[9:10]

Es regnet in Stavanger zwar oft, aber meist nur leicht.

Die Niederschlagsmenge sagt nur etwas über das Wasser aus, das vom Himmel fällt, nichts über die Anzahl der Regentage, auch nicht über die Dauer des Regens.

In Stavanger ist die Niederschlagsmenge doppelt zu groß wie in Potsdam (1180 zu 590). Trotzdem regnet es in Stavanger nicht nur doppelt so oft, sondern "irgendwie" jeden Tag.


[9:30]

Ähnlich wenig sagt die Durchschnittstemperatur aus.

In Potsdam beträgt sie im Jahr 8,7 Grad Celsius, in Stavanger 7,4.

Glaubt man deshalb, heute ist es in Stavanger kälter als Potsdam, liegt man jedoch falsch: während es ist Potsdam minus ein Grad Celsius ist, sind es in Stavanger plus neun.


[10:50]

Habe mehrere Kapitel von David Mitchells Roman "Der Wolkenatlas" angelesen.

Zu mehr habe ich keine Zeit, weil ich schreiben will. Jedoch nicht hier auf meine Homepage.


[15:10]

Schalte mein Arbeits-Telefon aus.

Wochenende beginnt.


[18:30]

Gehe ans Wasser.


[19:30]

Bin zurück.

War dreieinhalb Kilometer unterwegs.


[20:00]

Hab wieder einmal Vitamin C als Nahrungsergänzung zu mir genommen.

Weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin. Plötzlich dachte ich, ich sollte wieder zusätzlich Vitamin C nehmen. Vielleicht weil es langsam Winter wird und ich mich auch dieses Jahr nicht gegen Grippe impfen lasse.

Aus Deutschland hab ich noch Vitamin C als Pulver. Kaufte ich am 19. September 2009 bei Rewe.


[21:30]

Das war eigenartig: Kaum hatte ich angefahren, eine Episode, die mich lange beschäftigt, aufzuschreiben, erinnerte ich Einzelheiten, die dem Geschehnis eine unerwartete Wende gaben.

Eben fühlte ich mich Jahrzehnte schuldig. Einen Satz später war ich überzeugt, daß beste aus der Situation gemacht zu haben.

Eben hatte ich alles falsch gemacht. Einen Satz später war mein großes Vorbild nicht mehr perfekt.

Auf Einzelheiten werde ich hier in meinem Online-Tagebuch nicht eingehen, weil sie zu meinem großen Plan gehören.

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Samstag, 17. November 2012

[17.11.2012, sa, 10:50]

Draußen sind es acht Grad Celsius. Es regnet.


[13:35]

Während in Deutschland der Film "Cloud Atlas" gezeigt wird, ist in Norge erst am 25. Januar 2013 Premiere.


[18:00]

Habe Kaspersky 2012 Security installiert.

Das Programm nutzt den Aktivierungscode von Kaspersky 2011 Anti-Virus (installiert am 17. Dezember 2011), der noch bis 11. Januar 2013 gültig ist.


[18:15]

Draußen sind es sieben Grad Celsius. Es regnet.

Das Fensterbrett ist heute nicht trocken geworden, weil es oft und lange geregnet hat.

Vielleicht gehe ich nachher trotzdem spazieren, weil jeden Tag mehrere Kilometer Fußmarsch gut für meine Gesundheit ist.


[22:20]

Gehe in die Stadt.


[23:45]

Bin zurück.

War sechs Kilometer unterwegs.

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Sonntag, 18. November 2012

[18.11.2012, so, 2:50]

Ein Vogel zwitschert laut und weckt mich.


[2:15 - vermutlich]

Im Traum variiere ich den Anfang des großen Planes.


[3:20]

Hagel löst den Alarm eines Autos aus. Das Auto hupt und blinkt.

Draußen sind es acht Grad Celsius.


[5:00]

Ein Vogel zwitschert laut und weckt mich.

Vielleicht ist es derselbe wie vor zwei Stunden.

Vielleicht ist es derselbe wie vor Monate.

Aber warum zwitschert er kurz vor dem Winter?


[10:40]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.

Noch ein- oder zweimal hagelte es in der Nacht, aber nicht so lange.

Jetzt scheint die Sonne.


[13:30]

Es Hagel, wenn auch nicht so stark wie heute nacht, dann Sonnenschein.


[14:20]

Der Nachbar und die Kreissäge.

Sonntags während der Mittagsruhe scheint ihm das am meisten Spaß zu machen.


[18:30]

Nur Schnecken-Internet.

Auch die Funk-Verbindung ist nicht zu gebrauchen. Es ist sehr selten, daß beide Verbindungen nur sehr wenig Datenverkehr zulassen.


[19:00]

Seit ich Zitronen-Wasser (Wasser plus Vitamin C) trinke, brauche ich weniger Schokoladen-Milch (Milch plus Schokoladenpulver plus Nahrungsergänzungen), die ich oft auch trank, wenn ich mich erschöpft fühlte, sowie die Erfrischung durch kohlensäuriges Wasser.

Eigentlich trank ich beides in jüngster Zeit mehr um mich zu stärken, weniger wegen des Geschmacks: die Schokoladen-Milch erweckte meine Lebensgeister, die Kohlensäure ließ mich besser durchatmen.

Oft sagte ich mir:


[23:10]

Habe auf amazon.de folgendes geschrieben:

5 von 5 Sternen

Bereit zum Entdecken; 18. November 2012

Rezension bezieht sich auf: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Werke. Frankfurter Ausgabe: 7 Bände in Kassette (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)

Die Ausgabe folgt der Frankfurter Ausgabe (sieben Bände, 298 Euro) und ist eine Überarbeitung der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens durch Luzius Keller ("durchgehend revidiert und stellenweise neu gefaßt", Anmerkungen, Band 1, Seite 638).

Die Rechtschreibung ist dem Text angemessen (daß statt dass).

Die Bücher sind gebunden, die Buchdeckel jedoch dünn, aber dicker als bei einem Taschenbuch. Die Seiten sind nicht zu dünn und nur sehr wenig durchsichtig. Insgesamt ansprechende Qualität.

Jeder Band hat Nachwort, Anmerkungen und Kommentare, Resümee, Bibliographie und Namensregister. Der Anhang bezieht sich nur auf den jeweiligen Band.

Im ersten umfaßt er 96 von 715 Seiten, im dritten und umfangreichsten 156 von 997 Seiten.

Das Resümee benennt Ereignisse mit Seitenzahlen: "Trügerische Beruhigung durch die Liebesspiele mit Albertine (109)", (Band 5, Seite 679).

Auf Anmerkungen und Kommentare wird im Text durch hochgestellte Zahlen verwiesen, die auf jeder Seite wieder bei eins beginnen und im Anhang unter der Seitenzahl aufgeführt sind: "Seite 414: 1 Aus der Folge mehrerer, sich wiederholender Spazierfahrten wird im folgenden eine einzelne herausgegriffen. Seite 415: 1 Im unmittelbaren Kontext steht das Motiv der mit Efeu überwachsenen Kirche in Verbindung ..." (Band 2, Seite 809).

Wer 298 Euro nicht ausgeben will, hat in der "kleinen" siebenbändigen Ausgabe (98 Euro) einen Zuwachs an Qualität gegenüber der dreibändigen (68 Euro), der den Kauf nicht bereuen läßt.

Meine uneingeschränkte Empfehlung.

Zu meiner Proust-Seite.


[23:45]

Hab heute so viel zu tun gehabt, daß ich an einen Spaziergang jetzt das erste Mal denke.

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Montag, 19. November 2012

[19.11.2012, mo, 8:35]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[8:50]

Habe gestern abend Handtücher gekocht und über nacht ziehenlassen.

Meine Waschmaschine - eine 60 Liter fassende Plast-Wanne - ist nur geeignet, um Buntwäsche sauber zu bekommen.

Durch das Kochen sind die Handtücher wieder rein geworden, von den Verfärbungen durch zu heißer Buntwäsche abgesehen.


[14:45]

Es ist nicht kalt, aber sehr windig.


[15:10]

Ich gehe zur Post.


[15:50]

Bin zurück.

War zweieinhalb Kilometer unterwegs.


[16:30]

Habe wieder eine sehr langsames beziehungsweise keine Verbindung zum Internet. Nur Mails kann ich empfangen.

Ist wohl eine Leitung gestört, so daß der Andrang am Tage nicht bewältigt werden kann, denn in der Nacht und am Morgen gab es keine Probleme.


[16:40]

Auch über Funk bekomme ich nur eine sehr langsame beziehungsweise keine Verbindung ins Internet.


[22:00]

Habe Adobe Acrobat XI Pro installiert.

Gab es bisher nur für Windows. Jedenfalls konnte ich letztens nicht installieren.

Wird von meinem Creativ Cloud Abonnement abgedeckt (monatlich 36,89 Euro).


[22:45]

Habe auf amazon.de folgendes geschrieben:

5 von 5 Sternen

Kleine Version der Luther-Bibel 1534 vom Taschen Verlag; 19. November 2012

Rezension bezieht sich auf: Die erste Volksbibel: Der komplette Nachdruck von Luthers Standardwerk von 1534 (Gebundene Ausgabe)

Der gleiche, zweibändige, nur etwas kleinere Farb-Faksimilie-Druck einer Luther-Bibel von 1534 vom Taschen Verlag, vormals für 100 Euro zu haben, jetzt aber vergriffen, für 40 Euro.

Wer die große Ausgabe hat, wird die kleine nicht unbedingt als Verschlechterung sehen, weil sie handlicher und leichter ist, der Bibel-Text sich trotz der kleineren Buchstaben aber lesen läßt (bei den Erläuterungen am Rand brauchte ich auch bei der großen Ausgabe hin und wieder eine Lupe).

Entspricht die große Ausgabe vermutlich der Original-Größe (ein Band 33,1 x 27,6 x rund 6 cm), ist die kleine Ausgabe (ein Band 26,4 x 17 x rund 5 cm) nur etwas größer und dicker als eine aktuelle Luther-Bibel und damit ebenso transportabel. Die große Ausgabe hat meine Wohnung nach dem Kauf nicht mehr verlassen, weil sie zu groß und zu schwer ist.

Die Qualität der kleinen Ausgabe ist ebenso hoch wie die der großen, der Umfang der gleiche: Band 1 und 2, ein Heft mit kulturhistorischer Einführung von Stephan Füssel (Text und zahlreiche Bilder) sowie ein stabiler, farbig bedruckter Schuber.

Meine uneingeschränkte Empfehlung.


[22:50]

Jetzt habe ich also zwei Ausgaben der gleichen Luther-Bibel 1534: einmal groß, einmal klein.

Damit hab ich endlich wieder eine Bibel-Fassung griffbereit, also hier in Stavanger, die ich sehr mag.

Die Allioli-Bibel des Sarto-Verlages hat sich nach dem Kauf leider als Arndt-Bibel herausgestellt und bietet leider nicht die von mir sehr geschätzen Kommentare Allioli-Bibel. Hätte ich gewußt, daß ich eine Bibel erwerbe, für die nur mit dem Namen Allioli geworben wird, hätte ich sie nicht gekauft, sondern gewartet, bis ich meine Exemplare aus Deutschland geholt habe.

Ein Fehlkauf ist es aber trotzdem nicht es ein neues Exemplar ist, das lateinische und deutsche Bibel gegenüberstellt sowie Kommentare enthält. Die alten Ausgaben, die noch in Potsdam sind, habe teilweise schon sehr gelitten. Auf sie brauche ich jetzt nur noch in speziellen Situationen zurückzugreifen.

[nach oben]


Dienstag, 20. November 2012

[20.11.2012, di, 0:10]

Draußen sind es acht Grad Celsius.


[0:15]

Youtube bietet an: Rihanna performing live in London.


[1:15]

Bereits als Kind hatte ich ein Lexikon: Von Anton bis Zylinder.

Das Buch gibt es noch immer, allerdings soll es sich von der Ausgabe, die ich hatte, sehr stark unterscheiden: das DDR-typische fehlt.

Wie ich jetzt auf diese Buch komme: ich frage mich, was ich als Kind gelesen habe.


[9:00]

Draußen sind es zehn Grad Celsius. Der Wind hat sich gelegt.


[14:30]

David Mitchell "Der Wolkenatlas": habe nach dem ersten Teil von "Das Pacifiktagebuch des Adam Ewing" den zweiten, aber letzten Teil des Romans gelesen, nicht den ersten von "Briefe aus Zedelghem" und zweiten des Romans, weil ich mich beim Anlesen mit der Sprache der "Briefe" nicht anfreunden konnte und lieber bei Adam Ewing bleiben wollte.

Neugier auf die Fortsetzung des "Pacifiktagebuches" spielte weniger eine Rolle: ich kannte das Ende.


[19:55]

Gehe einkaufen.


[20:25]

War einen Kilometer unterwegs.


[22:00]

Habe viele Seiten vom "Pacifiktagebuch" noch einmal gelesen.

Adam Ewing sagt:

Eines schönen Tages muß eine gänzlich räuberische Welt sich selbst auffressen. (Seite 667, Taschenbuch)

Ich hoffe, das oder ähnliches ist nicht die Haupt-Botschaft des Autors David Mitchell.


[22:20]

Mit der Hauptfigur aus "Briefe aus Zedelghem", Robert Frobisher, kann ich mich noch nicht anfreunden.


[23:30]

Habe wieder einmal in Umberto Ecos "Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" gelesen.

Immer noch sehr anregend und faszinierend.

Eine Reise von Zitat zu Zitat scheint Ecos Lieblingsart des Schreibens zu sein, kann er seinen Eingebungen folgen, muß sich nicht Handlungssträngen unterordnen.

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Mittwoch, 21. November 2012

[21.11.2012, mi, 8:30]

Draußen sind es zehn Grad Celsius. Es regnet.


[11:30]

In Roman David Mitchells "Wolkenatlas" komme ich leider nicht weiter.

Habe in allen Kapiteln jeweils mehrere Seiten gelesen, aber meine Gedanken sind immerzu abgeschweift, der Text konnte sie binden. Irgendwann sagte ich mir, ich sollte vielleicht lieber an meinem großen Plan weiterarbeiten als mich im "Wolkenatlas" zu langweilen, und habe die Lektüre abgebrochen.


[11:35]

Das passiert mir im Umberto Ecos Roman "Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana" nicht, den ich seit 2008 als gebundene Ausgabe besitze (siehe Tagebuch vom 5. April 2008 und 8. April 2008) sowie zusätzlich als Taschenbuch gekauft habe, um auch ein Exemplar in Norwegen zu haben.


[14:15]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Es regnet.


[14:30]

Habe in der Wohnung viele Lampen angeschaltet, um der Dunkelheit des Tages zu entfliehen.


[23:00]

Gehe ans Wasser.


[24:00]

War zweieinhalb Kilometer unterwegs.

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Donnerstag, 22. November 2012

[22.11.2012, do, 7:00]

Draußen sind es sieben Grad Celsius. Es regnet.


[8:45]

Offizieller Sonnenaufgang.


[12:45]

Der zehnmal stattfindende Stilwechsel in David Mitchells Roman "Wolkenatlas" ist auch ein Wechsel der einzelnen Geschichten und vollzieht sich nach meinem Geschmack zu oft: durchschnittlich alle 57 Seiten (ein Teil ist zwischen 40 bis 92 Seiten lang, Taschenbuch).

Kaum hat man sich eingelesen, muß man die vertraute Welt verlassen und sich in einer neuen bewähren.

Daß in der folgenden Geschicht auf die vorherige verwiesen wird, teilweise unbekannte Einzelheiten bekannt werden (Robert Frobisher erwähnt, Adam Ewing wird Arzt vergiftet; der Leser weiß davon noch nichts, Seite 88, außer vielleicht, er hat medizinische Vorkenntnisse), ändert nichts daran.


[13:15]

In vielen Leser bemängeln auf amazon.de viele Rechtschreibfehler, die jedoch keine sind, sondern sind den verschiedenen Zeiten, in denen die Geschichten spielen, geschuldet.

Einen tatsächlicher, vermutlich Druck-Fehler ist folgender:

Ein dicker Konzert wie Seaboard Power verfügt dageben über Anwälte, die das können [den letzten Dollar aus der Tasche ziehen], und sobald Sie, Gott bewahre, den kleinsten Fehler machen, werden Sie genau das tun. (Taschenbuch Seite 133f)

"... werden Sie genau das tun." Das "Sie" bezieht sich auf "Anwälte" und wird deshalb klein geschrieben. Im Original heißt es: "they will".

Um an einem Bespiel zu zeigen, wie übersetzt wurde, das ganze Zitat:

A coast-to-coast operation like Seaboard Powers Inc. has lawyers who can and, swett Mother of God, you put a foot wrong, they will. (Taschenbuch, Seite 101)


[13:30]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Die Sonne scheint. Der Himmel ist blau, nur wenig weiße Wolken.


[15:30]

Die Sonne ist bereits hinten dem Berg, der mich von der Stadt trennt, verschwunden.

Der vormals blaue Himmel ist nun grau.


[16:00]

Offizieller Sonnenuntergang.


[16:55]

Ist eigenartig: ich kann eMail senden und empfangen, Daten über FTP hoch- und runterladen, aber über einen Browser Internet-Seiten nur sehr langsam oder nicht laden.


[22:30]

Es ist wieder sehr windig.

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Freitag, 23. November 2012

[23.11.2012, fr, 1:50]

Der Wind ist so stark, daß das Haus leicht wackelt.


[2:00]

Habe viele Seite in David Mitchells "Wolkenatlas" gelesen, wurde aber nicht befriedigt. Gut geschriebene Geschichten scheinen mir nicht genug zu sein.

Ich kann werde die Leser verstehen, die mit dem ersten Teil wegen der Sprache Schwierigkeiten hatten, noch die, die "Wolkenatlas" als genial bezeichen.

Wenn man die geteilten Geschichten im Stück liest, sind es nur Geschichten, die auf andere verweisen, wechselseitige Beeinflussung erkenne ich nicht.

Gehe ins Bett. Vor dem Einschlafen werde ich noch in Thomas Pynchons "Gegen den Tag" oder einem anderen anspruchsvollen Buch lesen, damit ich nicht frustriert einschlafe.


[2:15]

Aber das ist keine gute Lösung. Vielleicht sollte ich "Wolkenatlas" nicht zu Ende lesen.


[3:20]

Hab den Film "Bukowski - Born into this" gesehen.


[4:50]

Hab die Filme "Charles Bukowski in Hamburg, 1978" und "I'm still here" (1990) gesehen.


[5:10]

Die Leselampe im Schlafzimmer leuchtet und wartet schon seit Stunden auf mich.


[6:05]

Draußen sind es neun Grad Celsius. Es ist windig, aber nicht mehr so stark wie in der Nacht. Dafür regnet es jetzt stärker.


[6:10]

Gehe ins Bett. Wochenende beginnt. Telefon bleibt aus.


[11:15]

Draußen sind es sieben Grad Celsius.


[12:45]

Keissägen-Action.


[20:40]

Gehe einkaufen.


[21:45]

Bin zurück.

War dreieinhalb Kilometer unterwegs.

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Samstag, 24. November 2012

[24.11.2012, sa, 9:30]

Draußen sind es fünf Grad Celsius. Die Sonne scheint.


[13:00]

In einem Buch liegt ein Lesezeichen, das ein schräg geschnittener Streifen einer von mir gedruckten Seite ist:

blick.

längst vergangener Zeit,

Geschichte - eben auch die kleine,

berechtigte Bedeutung, also eine wahre, wenn sie uns was

Unterhaltung zu nutzen, ist wohl zu aufwendig ...

Nun weißt Du sicherlich nicht, was ich nun betrachten will, noch aus was

ich für was lernen möchte; aber hab wiedermal Geduld mit mir, ich komme

sein wird, so liegt es sicherlich

darzustellen. Ande-

Das ist, wenn ich richtig erinnere, aus einem Brief, die ich vor über dreißig Jahren an meine Schulfreundin Ramona schrieb.

Ist das jetzt auch Kunst so wie in David Mitchells Roman "Wolkenatlas"? Nein. Denn die Teilung der sechs Geschichten ist keine Kunst, sie sind auch nicht "vernüpft", "beeinflussen" sich auch nicht, sondern verweise nur aufeinander.


[15:30]

Nach einem Mittagsschlaf, vor dem ich mich in Umberto Ecos "Das Foucaultsche Pendel" festgelesen hatte, war mein erste Gedanke: mehr als drei Sterne kann du nicht für "Wolkenatlas" geben.


[16:00]

Der Gedanke macht mich traurig.

Gern hätte ich einen jungen Autor entdeckt, dessen Bücher mir viel und lange Freude bereiten. Aber "Wolkenatlas" werde ich wohl nicht noch einmal lesen, auch wenn ich mich teilweise sehr gut unterhalten habe, weil der Text zu wenig Substanz hat, gleichzeitig aber nicht spannend genug ist, letztendlich nicht mehr als sechs einzelne Geschichten unterschiedlicher Qualität darstellt.


[16:20]

Vielleicht gebe ich "Wolkenatlas" auch vier Sterne, denn für meine Erwartungen und Ansprüche kann der Autor nichts.

Außerdem hatte ich mich nicht an der Übersetzung gestört.


[18:40]

Gehe einkaufen.


[19:30]

Bin zurück.

War zwei Kilometer unterwegs.


[20:20]

Gehe noch einmal einkaufen. Hab Zwiebeln vergessen.

Auch hab ich keine Pfefferminz-Schokolade mehr, möchte aber welche essen.


[21:05]

Bin zurück.

War anderthalb Kilometer unterwegs.

Bin wieder etwas mehr gegangen als ich müßte, da ich in jüngster Zeit wenig spazierengehe.


[22:10]

Während ich in der Küche stehe und Pilze brate, erinnerte ich einen nie standgefundenen Dialog mit Petra (aus Leipzig oder Falkensee?).

Erinnere ich mich an sie, weil wir vor Jahren zusammen Essen kochten (Petra aus Leipzig, Kochen in der Jägerstraße)? Oder aß ich bei ihr, noch in der DDR, mein ersten "After Eight" (das kann eigentlich nur die Petra aus Falkensee sein), Pfeffermin in zarte Schokolade?

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Sonntag, 25. November 2012

[25.11.2012, so, 1:00]

Habe aus meinem Video "Bergsee und andere Entdeckungen" aus allen drei Teilen lange Ausschnitte gesehen.

Die Ende April 2012 veröffentlichten Filme können sich noch immer sehen lassen.


[5:40]

Draußen sind es vier Grad Celsius.


[13:00]

Die Internet-Verbindung zum "Festland" scheint gestört: ich kann auf andreasthieme.net zugreifen (liegt auf einem norwegischen Server), aber nicht andreasthieme.info (liegt auf einem deutschen Server).


[13:25]

Jetzt geht wieder nichts mehr, FTP und Mail.


[13:45]

Gestern hab ich in Filmen und auf Fotos die Burg Berwartstein gesehen.

Im Mittelalter hatte die Felsen-Burg nur einen Zugang über eine in den Sandstein gehauenen, teilweise schmalen und steilen Gang, der sich leicht verteidigen ließ. Deshalb und weil die Burg einen Brunnen (104 Meter tief) hatte, war sie uneinnehmbar.

Ich frage mich gerade, ob man durch diesen Gang auch die Pferde auf die Burg bekommen hat.


[14:05]

Ich erinnere die Reiseerzählung "Felsenburg" von Karl May.

Dort gab es im Berg in einer unteren Ebene Räume, die Pferde begehen konnten.


[18:00]

Habe einen Film gesehen, in dem vom Schreiben mit einer mechanischen Schreibmaschine geschwärmt wird.

Hin und wieder mit einer Schreibmaschine zu schreiben, macht Spaß. Aber auch das Schreiben mit einer elektrischen kann über das Hauptproblem nicht hinwegtäuschen: hat man ein Wort vergessen, kann man die Seite noch einmal schreiben, wenn man ein ordentliches Schriftstück haben möchte.

Obwohl ich schon viele Jahre hauptsächlich mit Computern schreibe, habe ich den Aufwand, ein Geschichte mit einer Schreibmaschine zu schreiben, nicht vergessen: während man beim Schreiben mit einem Computer den Text hin- und herschieben kann, wie man will, zerschnitt man bei Schreiben mit einer Schreibmaschine eine geschriebene Seite, um den Einschub oder eine größere Änderung einzukleben. Man mußte tatsächlich handwerklich werden, was man mit dem Computer durch einige Tastendrücke erledigt.

War der Text fertig, hat man ihn noch einmal abgeschrieben, immer in der Hoffnung, daß man ihn nicht noch einmal ändern muß oder man vielleicht eine Zeile übersieht oder sich zu oft vertippt.

Für mich war das Hauptproblem beim Maschineschreiben nicht, ob ich mit einer mechanischen oder elektrischen Maschine schreibe, sondern das Schreiben direkt auf Papier, das nur kleine nachträgliche Änderungen zuließ.


[19:20]

Mein Wochenende war nicht angenehm. Ich hab mich wohl erkältet.

Jedenfalls muß ich mich auch zu Hause warm anziehen und schlafe mit Socken, um nicht zu frieren.

Außerdem hab ich Schmerzen in den Beinen. Daß ich zu wenig Bewegung hatte, glaube ich nicht: gestern und vorgestern war ich jeweils dreieinhalb Kilometer zu Fuß unterwegs.

Die Beinschmerzen fühlen sich eher wie die Gliederschmerzen an, die ich bei einer starken Erkältung hatte.


[20:00]

Habe das erste Mal einen Film mit Carl Gustav Jung gesehen sowie seine Stimme gehört.


[20:25]

Gehe ans Wasser.


[21:10]

Bin zurück.

War drei Kilometer unterwegs.


[21:15]

Draußen sind es zwar acht Grad Celisus, aber es ist sehr windig.

Auf einem zwei Meter breiten, schwimmenden Steg konnte ich mich wegen Wind und Wellengang kaum halten.

Ein Boot, das nicht perfekt festgemacht war, sprang im Wasser und schlug oft so hart an den Kai an, daß ich dachte, es würde kaputtgehen.


[22:00]

Während ich gespannt beobachtet, wie das Boot von Wellen und Wind "geschlagen" wurde, näherte sich unbemerkt ein Wachmann.

Er fragte mich, was ich hier mache.

Ich war so überrascht, daß ich nicht auf Norwegisch antworten konnte: mache einen kleinen Spaziergang. Nach einigem Stöttern sagte ich: ich erinnere das norwegische Wort nicht.

Aber auch, wenn ich mich erinnern kann: mein Norwegisch wird nicht besser, eher schlechter, wenn ich nur einige, dieselben Worte beim Einkaufen spreche.

Daß ich norwegische Worte, die ich nicht kenne, nachschlage, reicht nicht, um mein Norwegisch zu verbessern: ich müßte jeden Tag viel und themenreich Norwegisch sprechen.

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Montag, 26. November 2012

[26.11.2012, mo, 3:00]

Hab in Videos gesen, wie Geländerwagen in der Nähe von Hommersåk auf einem Berg (Flataberget) herumfahren sind, an dem ich schon oft vorbeigekommen bin und mich fragte, wie ich auf den Berg komme.

Wenn ich auf Google Maps richtig sehe, geht von der Straße, die ich oft gegangen bin, hinter einem Sägewerk ein Forstweg rechts ab. Der Berg ist 220 Meter hoch. Vom Forstweg sind aber nur noch 120 Meter aufzusteigen.

Daß man auf diesem Weg ganz nach oben auf den Berg kommt, hatte ich nicht gedacht.

Der Aufstieg sah beschwerlich aus, deshalb hab ich den Weg nicht ausprobiert. Geländefahrer haben allerdings schon bei der Anfahrt Spaß.

Die Videos veranschaulichen: das Gelände ist oft so schwer, daß elektronische Differentialsperren überfordert sind (während ein alter Toyota eine Passage im Standgas meistert, braucht ein neue Land Rover Defender mehrere Anläufe und überwindet dasselbe Hindernis nur mit viel Schwung).


[3:30]

Er gibt auch einen Wanderweg, der bei 30 Meter über Meereshöhe beginnt und bis zum Gipfel führt (220 Meter) und vermutlich auch an Stellen vorbeiführt, an denen sich die Geländewagen-Fahrer ausgetobt haben.

Diese Weg ist kürzer, weil ich nicht erst hinter den Berg muß und dann wieder. Außerdem hat der Forstweg viele Serpentinen, währen der Wanderweg fast gerade ist.

Von der Fähre in Hommersåk bis zum Gipfel des Flataberget sind es auf dem Wanderweg nur zwei Kilometer, auf dem Fortweg wohl mehr als drei (kann nicht messen, weil der Weg nicht auf der Karte).


[3:45]

Der norwegische Land Rover Klub schreibt auf nlrk.no:

VI HAR FAST KJØRING PÅ HOMMERSÅK SISTE SØNDAG I MND

Siste søndag i måneden samles vi på kaien på Hommersåk klokken 13.00 og kjører derfra opp til kjøreområdet på Flataberget.

Der oppe blir det både kjøring og sosialt samvær rundt båltønna.

Alle er hjertelig velkommne.

Det koster 100 kroner for medlemer av NLRK og 130 kroner for ikke-medlemmer.

Der letzte Sonntag im November war gestern.


[3:55]

Ich könnte ja mit meinem tollen Berg-Fahrrad zum Flataberget fahren.

Allerdings könnte ich dann nicht die Wege nutzen, die man nur gehen kann.


[7:35]

Draußen sind es sechs Grad Celsius.


[16:00]

Hab Pellkartoffeln, Fleisch (Pute und Huhn) und Pilze mit Zwiebeln gegessen.


[17:20]

Hab durchgesehen, was ich in der jüngsten Zeit mit der Textverarbeitung Ulysses geschrieben habe und unter dem Begriff großer Plan zusammenfasse.

Auch wenn ich glaubte, einige Textpassagen wären fertig, habe ich sie doch verändert, um sie zu verbessern. Dabei war ich glaubte, sie seien gut genug.


[21:30]

Gehe einkaufen und ans Wasser.


[22:50]

Bin zurück.

War drei Kilometer unterwegs.

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Dienstag, 27. November 2012

[27.11.2012, di, 4:20]

Bin aufgewacht, weil mir kalt war und ich Hunger hatte.


[4:25]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[19:40]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[19:45]

Gehe in die Stadt.


[23:35]

Bin zurück.

War fünfzehn Kilometer unterwegs.

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Mittwoch, 28. November 2012

[28.11.2012, mi, 6:30]

Draußen sind es zwei Grad Celsius.


[14:30]

War ein sehr schöner Spaziergang gestern.

Da ich es nicht übertrieben habe, fühle ich mich so gut (nur die Achillessehen waren heute morgen etwas angespannt, aber ich ging auch in Schlapplatschen), daß ich gleich in die Stadt gehen werde.


[15:30]

Draußen sind es fünf Grad Celsius.


[15:55]

Gehe in die Stadt.


[18:00]

Bin zurück.

War sieben Kilometer unterwegs.


[18:10]

War nicht im Zentrum, sondern in Hillevåg.

Wollte vier Sport-Geschäfte ansehen, die Fahrräder verkaufen, damit ich nicht nach Madla muß, nachdem das Geschäft im Zentrum, in dem ich mein Mountainbike (ein Specialized Camper) kaufte, geschlossen wurde.

Eins hat geschlossen, eins hatte nur Fahrrad-Reifen. Zwei waren Fahrrad-Geschäfte.


[18:15]

Habe mir Außerdem einen Überblick verschafft:


[Anmerkung am 1. Dezember 2012, sa, 6:15:


[23:50]

Fahre mit dem Fahrrad nach Hillevåg.

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Donnerstag, 29. November 2012

[29.11.2012, do, 0:45]

Bin zurück.

War sechs Kilometer mit dem Fahrrad unterwegs.


[0:55]

Mein Fahrrad funktionierte gut.

Ich auch. Bin alle Steigungen gefahren. Teilweise mußte ich aber bis in den ersten Gang runterschalten und war nicht schneller als zu Fuß.


[1:55]

Habe geguckt, welche Modelle von Norco ausgestellt sind:

Die Winterreifen sind von Schwalbe.

War so wichtig nicht, aber ein Grund, endlich wieder einmal mit dem Rad zu fahren.

Wenn ich in der Stadt nicht so oft eine Reifenpanne gehabt hätte, würde ich öfter fahren.

Na ja, ich hatte in Norwegen nur zwei Reifenpannen, aber immer in der Stadt und immer durch Glassplitter, die ich aber nicht gesehen habe. Da die Reifen zwischen den Stollen sehr dünn sind, bieten sie keinen Schutz.

Die Pannenschutz-Bänder, die ich in Deutschland zwischen Reifen und Schlauch gelegt habe, scheint es hier nicht zu geben. Vielleicht kaufe ich einen Pannenschutz-Reifen wie den Schwalbe Marathon Plus MTB.


[6:50]

Draußen ist es ein Grad Celsius.


[7:35]

Wenn ich richtig erinnere, bin ich heute nacht das erste Mal wieder mit meinem Mountainbike seit März des Jahres gefahren.


[9:00]

Offizieller Sonnenaufgang.


[13:20]

Traum von Ramona, die sich wie Dagmar verhalten hat ... ?

Vielleicht habe ich später Zeit, darüber nachzudenken.

[Anmerkung am 17. März 2013, so, 22:25: Einen ähnlichen Gedanken hatte ich schon einmal (siehe Tagebuch vom 5. September 2008, fr, 18:30). Wünsche ich mir, mit Ramona zusammen zu sein, habe aber Angst davor?]


[13:50]

Fahre mit dem Rad in die Stadt.


[15:30]

Bin zurück.

War siebeneinhalb Kilometer unterwegs.


[15:50]

Offizieller Sonnenuntergang.


[16:05]

Bevor ich in die Stadt gefahren bin, fuhr ich von rund 15 Höhenmeter im Zickzack bergauf, bergab zum höchsten Punkt von Storhaug auf rund 55 Höhenmeter. Dort ist ein kleiner Wald.

Bis dahin hatte ich anderthalb Kilometer zurückgelegt und war ich dreimal vom Fahrrad abgestiegen, weil der Anstieg zu steil war oder der Untergrund zu wenig Halt geboten hat.

Hinunter fuhr ich einen schmalen, rutschigen, verwurzelten und steinigen Weg. Wobei ich mehr kroch als fuhr, damit ich wohlbehalten unten ankomme.

Nach den zwei Kilometern Expedition hatte ich für heute genug Abenteuer.

Nach weiteren anderthalb Kilometer auf der Straße und einigen Steigungen fragte ich mich: Warum hab ich heute keine Reifenpanne? Es war jedoch eher eine Bitte, damit vom Rad absteigen und gehen kann.


[16:30]

In der Stadt guckte ich nach Werkzeug (hab mein kleines Set für Fahrrad wohl verloren) und nach Reifen.

Bei Clas Ohlens gibt MTB-Reifen mit einer verstärkten Lauffläche für 149 NOK. Ob die Lauffläche dicker ist bzw. mehr aushält, kann ich nicht sagen.

Das Fahrrad-Werkzeug-Set bei Clas Ohlens ist umfangreicher und billiger als bei Intersport.


[17:15]

Im Online-Katalog sehe ich, das Fahrrad-Werkzeug-Set, das ich hatte, kostete 69 NOK.

Ich kaufte es vermutlich im Intersport Madla, als ich mein ersten norwegisches Mountainbike kaufte. Dort ist die Auswahl größer als im Intersport Zentrum.

Im Intersport Zentrum ist die Fahrrad-Abteilung von einer Einganggangstür im Erdgeschoß (Seite Kai) zur hintersten Ecke im Obergeschoß (andere Seite) gewandert sind.


[19:10]

War einkaufen und anderthalb Kilometer zu Fuß unterwegs.

Die Bewegung war gut und hat meine Beine entspannt. Die Rad-Tour war kurz aber anstrengend.

Da die Berge für mich alltäglich geworden sind, habe ich unterschätzt, wie schwer es ist, sie mit dem Fahrrad zu erklimmen.

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Freitag, 30. November 2012

[30.11.2012, fr, 1:15]

Draußen ist es ein Grad Celsius.


[2:36]

Eben wollte ich schreiben: heute soll es schneien, da guck ich aus dem Fenster, und es schneit.


[6:00]

Draußen ist es minus ein Grad Celsius.


[13:30]

Gehe in die Stadt.


[14:00]

Bin auf dem Varden, dem höchsten Punkt von Storhaug.

Schöne Aussicht nach Westen über den Fjord.

Nach Osten kann ich nicht sehen, denn dort ist ein kleine Wald.


[14:08]

Beginne der Abstieg.


[14:14]

Bin wieder auf einer Straße.

Der Pfad war nur 200 Meter lang, hat bei durchschnittlichem Gefälle von 8,5 Prozent 17 Höhenmeter überwunden. Wobei auf der Strecke drei Haarnadelkurven sind; teilweise beträgt das Gefälle 18 Prozent.

Eigentlich wollte ich heute meine Abfahrt filmen, aber die würde unspektakulär aussehen, obwohl sie durch den schmalen, schmierigen Weg nicht ungefährlich ist.

Auch wollte ich den Waldweg hochfahren, aber beim Runtergehen konnte ich mich im Schlamm kaum halten. Ausgeschlossen, daß ich mit dem Mountainbike diese Weg hochfahren kann. Vermutlich wäre ich froh, das Fahrrad hochgeschoben zu bekommen.


[14:47]

Werfen einen Brief beim Zahnarzt ein.

Mußte den vorgeschlagenen Termin wegen Geldmangel absagen.


[15:30]

Habe bei Fretex eine 25 cm hohe Holz-Stehlampe gekauft (40 NOK).

In sie soll eine 9 W Spar-Leuchte rein, die ich nicht ausschalten werde.

Habe zwar schon eine 9 W Spar-Leuchte in der Stube immer an, aber ich brauche eine zweite, wenn ich am Computer sitze, auch meist am Tage, weil es zu dunkel ist.

Zweimal 9 W werden der Stube also etwas aufhellen. Wenn ich mehr Licht brauche, habe ich noch zwei Spar-Lampen mit jeweils 15 W.

Diese Lampen waren aber teurer, deshalb schalte ich sie nur an, wenn ich sie brauche. Die 9 W Lampen haben nur 15 NOK (2,64 Euro) gekostet, während ich für die 15 W Lampen 59 bis 79 NOK (10,40 bis 13,92 Euro) bezahlt habe.

Die billigen Lampen sollen 8.000 Stunden leuchten, die teuren 10.000.

Die Sparlampen hab ich übrigens nicht, um zu sparen, sondern um weniger zu heizen. Eine 15 W Sparlampe entspricht einer 67 W Glühlampe (Angabe des Herstellers), die 9 W ungefährt 40 Watt.

In Deutschland hab ich Lampen nur bei Bedarf angeschaltet. In Norwegen habe ich Licht im Bad immer an (hat keine Fenster) und in der Stube fast immer an.

Das Licht vom Bad scheint auch in den Flur, so daß ich, wenn ich nachts aufstehe, kein Licht anschalten muß, obwohl es im Schlafzimmer dunkel genug zum schlafen ist (Tür ist nicht geschlossen).

In der Stube ist nachts auch immer eine 9 W Lampe an, die ich nur hin und wieder im Sommer am Tage ausschalte.

Damit ist es nie ganz dunkel in der Wohnung. Das ist sehr angenehm. Nicht weil ich mich im Dunkeln fürchte, sondern weil es in Norwegen zu oft zu dunkel ist.

Die erste Zeit in Norwegen hab ich mich gewundert, warum so viele Leute die ganze Nacht munter sind. Sind sie gar nicht. Sie haben nur Licht in einigen Räumen angelassen.


[15:55]

Bin zurück.

War neun Kilometer zu Fuß unterwegs.


[23:50]

Eine 9 W Lampe muß ich ausschalten, wenn ich schlafen will, weil zwei zu hell sind und das Gefühl habe, ich mache einen Mittagsschlaf.

[nach oben]