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Tagebuch - Juli 2006

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Donnerstag, 1. Juli 2006

[01.07.06, sa, 8:00]

Gestern morgen wachte ich mit dem Gedanken auf, wieder einmal eine KTM LC8 zu fahren.

Da hat mich sehr überrascht, dachte ich doch Monate nicht mehr an Motorräder.

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Montag, 3. Juli 2006

[03.07.06, mo, 9:40]

Das Wetter schlägt um. Der Luftdruck hat sich verändert. Ich habe Kopfschmerzen und leide, und wieder ist so ein Tag, an dem eigentlich nichts Negatives passiert ist, ich mich aber fühle, als wollte man mir alles nehmen, was mir wichtig ist.

 

[14:00]

Theodor Ickler schreibt in seinem Rechtschreibtagebuch vom 1. Juni 2006:

Ich lese fast keine deutschen Bücher mehr.

Gestern fiel mir plötzlich auf, daß ich in den letzten Jahren kaum noch deutsche Bücher gelesen habe. [...] Die reformierten Schreibweisen lenken mich zu sehr ab. [...]

Bücher, die ich wertvoll finde, sind manchmal noch in "alter" Rechtschreibung gedruckt [...] Das macht dann richtig Spaß [...]

 

Ich stimme zu und füge an: (... lenken mich zu sehr ab) und ärgern mich zu sehr.

Bücher oder Texte in "neuer" Rechtschreibung (siehe Rechtschreibreform) lese sehr ungern. Obwohl ich mich nun auch schon seit 10 Jahren mit den "neuen" Rechtschreibungen befasse, konnte ich mich noch immer nicht mit ihnen anfreunden.

Ganz im Gegenteil: wo immer es geht, weiche ich auf Bücher oder Texten in "alter" Rechtschreibung aus, und da das leider immer weniger geht, lese ich in letzter Zeit lieber englischsprachige Bücher und Texte.

Und, was soll ich Ihnen sagen, wegen mir können die da oben noch Jahrzehnte die deutsche Rechtschreibung "reformieren", ich genieße immer stärker und immer öfter die englische Sprache.

 

[17:10]

Eben bin ich einen Jeep Grand Cherokee Diesel Automatik, der bereits Quadra-Drive 2 hat, gefahren.

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Donnerstag, 6. Juni 2006

[06.07.06, do, 22:00]

Endlich ist es einigermaßen kühl in meiner Wohnung - ich liege im Bett und freue mich auf meinen morigen Geburtstag.

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Freitag, 7. Juni 2006 - 47. Geburtstag

[07.07.06, fr, 1:00]

Draußen sind es 23 Grad Celsius! Außerdem ist es sehr feucht!

Meine beiden Klimageräte wären überfordert, wenn nicht wenigstens nachts draußen die Temperaturen sinken.

 

[3:00]

Heute kühlt es einfach nicht ab: jetzt sind es 20 Grad.

 

[5:00]

Jetzt reichts mir: so wenig und so unruhig habe ich ja selbst nicht geschlafen, als ich noch keine Klimageräte hatte!

Merklich kühl wird es heute nacht nicht mehr. Ich sehe schon die Sonne: bald wird sie über die Dächer strahlen, und der Kessel beginnt wieder zu kochen.

Trotz zweier Klimageräte bekomme ich in meine Wohnung nur für kurze Zeit ein angenehme Klima (von morgens, kurz bevor die Sonne aufgeht, bis zu den ersten Vormittagstunden): dieses Jahr ist das Wetter sehr unangenehm - sehr heiß und meist sehr feucht. Das vertrage ich ganz und gar nicht, und da meine beiden Klimageräte nicht einmal in Dauerbetrieb ein angenehme Klima den ganzen Tag schaffen können, habe eben ein drittes bestellt: Delonghi PAC T 90 (24-Stunden-Lieferung, wird also morgen im Laufe des Tages eintreffen).

Es sollte ein weiteres Wasser-Luft-Gerät sein, aber die kann Quelle zur Zeit nicht liefern.

 

[19:00]

Nachdem es etwas geregnet hat, sind es draußen "nur" noch 23 Grad.

Meine Wohnung hat sich auf 24-25 Grad aufgeheizt. Das ist mir zu warm. Sicherlich kein Vergleich mit den 28 Grad, die ich in den letzten heißen Sommern auch nachts (trotz instensiver Lüftung) in meiner Wohnung hatte, aber 24-25 Grad empfinde ich schon als so unangenehm, daß ich die letzten Nächte und Tage kaum geschlafen habe.

Insofern war der schönste Moment meines Geburtstages gestern abend, als ich in meinem einige Zeit kühlen Bett lag und mich auf meinen Geburtstag freute.

 

[19:10]

Draußen sind es nach einem leichten Regen 23 Grad - das ist etwas "kälter" als in meiner Wohnung, die sich auf 24 Grad aufgeheizt hat, obwohl beide Klimageräte fast den ganzen Tag gelaufen sind. Aber die von draußen einströmende Luft, die meine Geräte brauchen, weil sie Abluft nach draußen blasen, ist seit Tagen zu heiß: gestern 14:00 Uhr 36 Grad, heute 14:00 Uhr 34 Grad. Im Schatten. In der Sonne waren es gestern 14:00 Uhr 52 Grad. Heute habe ich nicht gemessen. Das wollte ich mir zu meinem Geburtstag nicht antun.

24 Grad - das hört sich für viele bestimmt sehr gut an, aber ich schwitze bei 24 Grad, wenn ich vor dem PC sitze, bzw. wache mit einem heißen Körper nach einem Nachmittagsschlaf auf und fühle mich sehr unwohl. Im Schlaf Ruhe und Erholung finden - davon bin ich weit entfernt.

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Samstag, 8. Juni 2006

[08.07.06, sa, 9:30]

Gestern abend, als es wieder allmählich kühler in meiner Wohnung wurde, dachte ich, während ich im Bett lag, folgendes: Ein sehr großes Talent zum Busfahrer habe ich nicht, und wenn ich mir vorstelle, den ganzen heißen Tag in einem Linienbus ohne Klimaanlage zu verbringen, weil ich ja nicht ausschließlich einen klimatisierten Reisebus fahren kann, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, habe ich keine Spaß und fühle ich mich noch schlechter als zu Hause, wo ich ja einfach nur abwarte, daß es kälter wird.

Dann dachte ich: Was ist, wenn ich als Lektor bzw. Korrektor arbeiten. Das könnte ich auch zu Hause tun, und wenn ich meine Wohnung klimatisieren würde wie einen Bus, könnte ich das auch problemlos an heißen Tagen.

Dann schlief ich ein.

In der Nacht gegen halb zwei wachte ich von meinem eigenen Lachen auf. Während eines Traumes gab es einen Sängerwettstreit. Naturtalente und ausgebildete sangen um die Wette. Die ausgebilden trafen die Töne sehr schön, hörten sich aber kalt an. Da sagte ein unausgebildeter Sänger: Tja, die Intellektuellen überzeugen wir nicht, aber die Menschen!

Das hat mich so sehr erheitet, daß mein Lachen mich aufweckte.

 

[10:30]

Heute nacht habe ich nicht gekühlt, weil es regnetet und ich nachts nicht unterkühlt aufwachen wollte.

Nachdem ich zwei Stunden leicht gekühlt und entfeuchtet habe, wird das Klima in meiner Wohnung langsam wieder angenehm. Ich bekomme gute Laune und habe Lust zum Singen.

 

[11:15]

Es war nicht zu warm in meiner Wohnung, aber zu feucht.

Jetzt ist die Luft in meiner Wohung nur rund ein Grad Celsius kälter als heute morgen, trotzdem fühlt sie sich jetzt sehr frisch an, und ich fühle mich nicht mehr wie in einer Waschküche, sondern wie an einem kühlen, klaren Morgen.

Ich hoffe, ich kann mein Wohnungsklima besser mit dem DeLonghi T 90 regeln. Das Gerät wird in der Küche stehen bzw. die Luft direkt in die Küche, dem größten Raum meiner Wohnung, blasen. Damit steht es "fast" vor meinem Bett, aber noch weit genug, damit es nachts laufen kann. Das CF 208 kann zwar auch die ganze Nacht laufen, steht aber am Fenster im Bad, damit im dritten Raum von meinem Bett, nicht im ersten.

 

[11:30]

Ich bin gespannt, wie laut PAC T 90 ist.

Entsprechend der technischen Daten düfte es nicht nur wenig (1 dB) lauter als das PAC 70 sein, nur leiser wirken, weil es nicht direkt neben meinem Bett steht, sondern in nächsten Raum, versteht hinter einer geöffneten Tür.

 

[15:45]

Heute kommt mein PAC T 90 nicht mehr.

Vermutlich hat man es heute nicht mehr geschafft, denn als Liefertermin wird jetzt der 10.07.06 ausgewiesen.

Das war nicht der Fall, als ich gestern nachsah.

Da hoffe ich mal, daß es morgen nicht so heiß und feucht wie am Donnerstag wird. Bleibt das Wetter wie heute, kühlen meine beiden Klimageräte gut genug.

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Sonntag, 9. Juli 2006

[09.07.06, so, 10:30]

Obwohl CF 208 im Bad die einströmende Luft kühlte, entfeuchtete und reinigte, war die Luft im Arbeits- und Schlafzimmer eben so stickig, daß ich beim Aufstehen ein Wasserglas, das immer am selben Platz steht, umwarf. Das auslaufende Wasser benetzte einige untere Bücher meiner Buchstabel.

Es wird Zeit, daß mein drittes Klimagerät angeliefert wird, damit ich es in der Küche plazieren kann und zusammen mit dem im Bad, auch arbeiten lassen kann, während ich schlafe.

 

[11:05]

Endlich ist im Arbeitszimmer wieder frische, klare Luft.

 

[11:10]

Durch mehrere Ventilatoren, die ich schon in der Zetkinstraße nutze, wird die Luft in der Wohnung verteilt.

Außer im Bad, der einzige Raum, wo die Luft von draußen in meine Wohnung gelangt, ist die Luft jetzt in meiner Wohnung wieder "genießbar".

Damit kann ich leben. Zumal ich vor die Badtür eine Becke gehängt habe, die nur die unteren 70 Zentimeter frei gibt, so daß nur die unterer, kühle Luftschicht in den Flur strömt, wo die ein Ventilator in die Küche bläst, die heiße jedoch eine Wärmeblase bildet, die die heiße Luft von draußen hintert, ins Bad zu kommen, bzw. den Austausch erschwert, weil der Temperaturunterschied zwischen meiner Wohnung und draußen weniger groß ist.

Im Flur soll ab morgen PAC T 90 stehen. Das Gerät wird also die vorbehandelte Luft ansaugen, noch einmal behandeln und in die Küche blasen. Mit rund 80 Prozent der jetzigen Kühlleistung werde ich dann ständig kühlen können; die maximale wird um rund 40 Prozent stiegen. Ich hoffe, daß in dieser Anordnung endlich die Luft in meiner Wohnung den ganzen Tag angenehm halten kann.

Zumindest, wenn ich zu Hause bin, denn die Kondensatwasser-Behälter von CF 208 und PAC T 90 müssen mehrmals am Tag geleert werden. Das ist aus meiner Sicht der Hauptnachteil der Luft-Luft-Kühlgeräte, denn sobald der Behälter voll ist, schalten die Geräte von Kühlung auf Umwälzen um, kühlen nicht mehr.

 

[11:40]

Durch Arbeit des dritten Kühlgerätes hoffe ich auch, die Ventilatoren weniger einsetzen zu müssen: so angenehm kühle, klare Luft auch ist, der Aufenthalt im Luftstrom ist nur kurze Zeit angenehm, auf Dauer schädigt er sogar die Gesundheit.

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Montag, 10. Juli 2006

[10.07.06, mo, 11:37]

Eben ist DeLonghi PAC T 90 angekommen.

 

[13:20]

Vom Arbeitszimmer aus ist PAC T 90 in der Küche ist lauter als CF 208 im Bad.

 

[14:05]

Habe PAC T 90 ins Arbeitszimmer gestellt, PAC 70 Öko in die Küche.

 

[14:25]

Hab PAC 70 Öko in den Flur gestellt und leite die warme Abluft ins Bad, wo sie von CF 208 zusammen mit der von draußen einströmenden Luft gekühlt wird.

In der Küche verpuffte viel Kühlleistung durch die durchs angekippte Küchenfenster einströmende warme Luft.

 

[15:00]

Im Arbeitszimmer stört PAC T 90 nicht mehr als PAC 70 Öko.

 

[16:30]

Nach einem kleinen Nachmittagsschlaf erwachte ich, obwohl PAC T 90 im Schlafzimmer anderthalb Stunden nicht lief, in frischer Luft: CF 208 im Bad und PAC 70 Öko im Flur kühlten und entfeuchteten, trotz unvermindert hoher Außentemperatur (31 Grad Celsius), ausreichend und vor allem leise genug, um für meine Schlafzeit PAC T 90 zu ersetzen.

Der Schlaftest war erfolgreich. Damit hat PAC T 90 seine seinen Zweck erfüllt, der darin bestand, mit zwei Klimageräten während meines Schlafes zu kühlen, ohne Geräte hin- und herschaffen zu müssen.

 

[16:55]

Indem ich den Luftstrom von CF 208 nach oben lenke, habe ich das Abluftproblem von PAC 70 Öko gelöst.

Daß in den Flur keine kühle Luft mehr geblasen wird (vorher war der Luftstrom von CF 208 schräg nach unten gerichtet), stört nicht, da ich PAC 70 Öko weiter in den Flur hinein gesetzt habe, so daß es den Hauptteil kühler Luft in die Küche bläst, einen kleinen Teil in den Flur (vorher blies es alle kühle Luft in die Küche).

 

[17:00]

Hatte ich vor dem Schlaf noch überlegt, PAC T 90 zurückzugeben, weil ich glaubte, das dritte Gerät würde mein Wohnklima nicht verbessern, habe ich nach dem Schlaf erfahren: alle drei Geräte arbeiten toll zusammen - würde ich PAC T 90 nicht mehr betreiben, würde ich wieder nicht ausschlafen können, weil ich durch stickige Luft geweckt würde.

 

[20:10]

Die gekühlte Luft von PAC T 90 riecht nicht so toll nach frischer Luft wie die der beiden anderen Geräte, sondern eher wie abgestandene, kühle Luft.

Allerdings nur im Kühl-, nicht im Entfeuchtungsbetrieb. Wobei mir der Unterschied nicht klar ist, denn auch im Kühlbetrieb entfeuchetet PAC T 90 die Luft bzw. soll entfeuchten.

Vermutlich aber weniger, denn während des Kühlens gelangte kein Kondensat in den Sammelbehälter, aber als ich entfeuchtete.

 

[20:50]

Jetzt erinnere ich: Als ich mich hinlegte, klebten meine Augenlider, und ich dachte, PAC T 90 entfeuchtet wohl weniger als PAC 70 Öko. Als ich aufwachte, klebten meine Augenlider nicht mehr. Außerdem roch es im Schlafzimmer frischer. Während ich schlief, hatte ich PAC T 90 ausgeschaltet, nur PAC 70 Öko kühlte.

Ich werde das beobachten... Na ja, während ich das schreibe, kleben meine Augenlider, so daß ich kurz davor bin, Augentropfen zu nehmen, die ich schon lange nicht mehr genommen habe. Auf keinen Fall, seit PAC 70 Öko mein Arbeits- und Schlafzimmer kühlt.

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Dienstag, 11. Juli 2006

[11.07.06, di, 7:30]

Vielleicht muß sich PAC T 90 erst "einarbeiten", was ich zwar nicht glaube, aber ich habe 14 Tage das Recht, zurückzugeben bzw. umzutauschen, muß also nicht am zweiten Tag die Aktion starten.

 

[7:45]

Habe PAC T 90 wieder in den Flur gestellt, PAC 70 Öko wieder ins Arbeitszimmer, damit ich im Arbeits- und Schlafzimmer wieder die Luftqualität bekommen, die ich vor dem Einsatz von PAC T 90 hatte, gleichzeitig PAC T 90 aber weiterhin testen kann, in der Hoffnung, es weder zurückzugeben noch umzutauschen zu müssen.

Denn beides ist nicht gut: gebe ich es zurück, kann ich an heißen Tagen meine Wohnung nicht ausreichend kühlen, tausche ich es gegen ein anderes Gerät, muß ich mehr als jetzt bezahlen.

 

[8:10]

Wenn PAC T 90 "ordentlich" Luft kühlt, reinigt und entfeuchtet, also die bearbeitete Luft genausogut nach frischer Luft riecht wie die von CF 208 und PAC 70 Öko bearbeitete Luft, wird sich auch eine Lösung finden, die Abluft des Gerätes nicht mehr ins Bad, sondern auch nach draußen (wie bei CF 208) durch das angeklappte Badfenster zu blasen.

 

[16:00]

Meine perfekte Klimaanlage wird es nicht geben!

Da ich Abluft nicht mehr durch den Schornstein ableite (ist nicht gut für den Schornstein, weil die Abluft kondensiert und Wasser in den Schornstein abgibt bzw. in sich selbst bereits Feuchtigkeit transportiert, die ebenfalls zumindest zum Teil im Schornstein verbleibt; Schornsteine sind keine Abluftkanäle, sondern für heiße, trockene Abgase gebaut), kann ich meine Klimageräte nicht mehr "stationär" betreiben, sondern muß den Abluftschlauch immer gerade in das angewinkelte Fenster hängen, vor dem ich ein Gerät betreibe.

Außerdem habe ich, wenn mehr als ein Klimagerät arbeitet, zwei offene Fenster, durch die Durchzug entsteht, durch den sich die Vorhänge, die auch warme Luft am Eindringen hindern, "verselbständigen". Zudem dringt durch ein offenes, wenn auch verhangenes Fenster mehr warme Luft ein, als durch ein geschlossenes.

Meine Warmluft-Sperre im Bad funktioniert also auch nicht mehr, weil nicht nur durch Badezimmerfenster warme Luft in die Wohnung dringt, sondern durch jedes Fenster, vor dem ein Klimagerät arbeitet, und so muß jedes arbeitende Klimagerät seine Warmluft-Sperre aufbauen.

 

[17:10]

Die Abluftschläuche kann ich leider auch nicht durch Wände legen (weder nach draußen, noch auf den Boden), weil ich die Genehmigung meines Vermieters nicht bekommen werde.

Und einfach mal schnell ein Loch durch die dünne Gibswand zum Boden bohren, um die Abluft auf den Boden zu leiten, schädigt mich auf Dauer ebenso, wie die Abluft in den Schornstein zu leiten.

 

[17:20]

Was auch immer PAC T 90 macht: wenn ich vom Arbeitszimmer (hier arbeitet PAC 70 Öko) in die Küche gehe (dort arbeitet PAC T 90) kleben meine Augenlider, die ich nicht spüre, obwohl ich einige Zeit am PC (im Arbeitszimmer) sah und schrieb.

Sollte ich ein drittes Klimagerät nutzen, dann auf keinen Fall ein PAC T 90.

Am besten wäre, CF 208 und PAC 70 Öko wurden ausreichend kühlen.

 

[17:45]

Habe die Rückhohlung von PAC T 90 veranlaßt.

Werde nicht gegen ein anderes Gerät tauschen. Da meine Klimeanlage nicht perfekt wird, sollten auch zwei Geräte reichen. Werde ich also einen Kompromiß eingehen und mich freuen, statt nachts 28 Grad Celsius nur noch 23-24 zu haben, obwohl mir maximal 21-22 (tags und nachts) lieber wären.

Außerdem kann von den Klimageräte, mit denen ich tauschen würde, zur Zeit kein Liefertermin genannt werden.

 

[18:45]

Etwas über eine Stunde, nachdem ich PAC T 90 ausgeschaltet habe, kann ich mich in der Küche aufhalten, ohne klebrige Augen zu bekommen.

Leider schaffen es CF 208 (im Bad; kalte Luft wird in den Flur geblasen, von da durch einen Ventilator in die Küche, um sich mit der Luft des Schlaf- und Arbeitszimmer zu vermischen) und PAC 70 Öko nicht, die Luft in meinem Arbeitszimmer unter 24 Grad zu kühlen.

Draußen sind es im Schatten (Küchen- und Bad-Seite) noch 32 Grad Celsius. In der Sonne (Schlaf- und Arbeitszimmer-Seite) mehr (kann ich aber jetzt nicht messen, um PAC 70 Öko nicht zu stören), und diese Energie prallt seit Mittag auf das Zimmer, in dem ich mich am meisten aufhalte.

Na ja, was sind schon 24 Grad, wenn es draußen 32 sind, werde Sie vielleicht sagen. Ich bin Ihrer Meinung, allerdings sind mir 24 Grad schon zu warm: ich sitze also am PC, im Raum sind es 24 Grad, und ich schwitze, obwohl ich keine Kleidung trage.

Der Schweiß rinnt mir zwar nicht von der Stirn, aber mir ist sehr warm. Es wird Zeit, den PC, der die Raumluft aufheizt, auszuschalten und in die Küche, wo es etwas kühler ist, zu gehen.

 

[21:00]

Es sind noch 29 Grad Celsius!

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Mittwoch, 12. Juli 2006

[12.07.06, mi, 12:00]

In die Gibswand zwischen Küche und Bad sind zwei Löcher, durch die die Abluftleitungen von PAC 70 Öko und PAC T 90 ins Bad ragen. Dort wird die Abluft von CF 208 gekühlt und entfeuchtet.

Jetzt kann ich Küche und Arbeitszimmer kühlen, ohne in beiden Räumen ein Fenster öffnen zu müssen.

Durch das angeklappte Fenster des Arbeitszimmer dringt ja nicht nur warme Luft ein, sondern auch sehr unangenehm riechende, die vom offenen Fenster der Wohnung unter mir, in der sehr stark geraucht und gern getrunken wird, austritt.

Ein Klimagerät mit Frischluft durch ein Arbeitszimmer-Fenster zu versorgen, ist nur eine Notlösung. Deshalb kam ich auch auf die Idee, PAC 70 Öko an den Schornstein des Arbeitszimmers anzuschließen.

Daß ich das seit gestern nicht mehr mache, ist sehr gut: die Abluft von PAC 70 Öko ist so feucht, daß meine Brille beschlägt meine Brille, wenn ich über dem Abluftstrom stehe.

 

[15:55]

Jetzt ist die Abluft von PAC 70 Öko nicht mehr sichtbar feucht - na ja, die Geräte kühlen und entfeuchten ja schon einige Zeit. Aber trotzdem werde ich keine Abluft mehr in einen Schornstein leiten.

PAC T 90 kühlt übrigens nur hin und wieder, als Unterstützung von PAC 70 Öko sozusagen, wenn ich mit dem Kühlen beginne oder es sehr warm ist. Dadurch stört die immer noch etwas unangenehm riechende Luft von PAC T 90 nicht mehr.

Vermutlich werde ich PAC T 90 nicht zurückgeben, sondern behalten: PAC 70 Öko kühlt nicht stark genug, um Küche- und Arbeitszimmer ausreichend zu kühlen.

Leider ist es nun in der Küche kühler als im Arbeits- und Schlafzimmer. Aber das werde ich nicht besser hinbekommen, es sei denn, ich gewöhne mich doch noch an "lecker" riechende Kneipenluft.

 

[16:40]

Es hilft nichts: mein Arbeits- und Schlafzimmer ist der wärmste Raum, in ihm halte ich mich die meiste Zeit auf - deshalb braucht er die meiste Kühlung.

Also hole ich PAC 70 Öko gleich wieder ins Arbeitszimmer und leite die Abluft durch sein angeklapptes Fenster.

Dann braucht CF 208 im Bad nicht mehr seine Kühleistung zu verschwenden, um Abluft zu kühlen, sondern kann die Luft in Bad, Flur und Küche kühlen, wenn auch nicht so stark wie PAC 70 Öko die Luft des Arbeitszimmers.

Wenn ich schlafe und PAC 70 Öko nicht arbeitet, muß ich eben das Fenster schließen, um wieder zu öffnen, wenn ich munter bin und PAC 70 Öko kühlen soll.

Hoffen werde ich, daß der dicke Vorhang am Arbeitszimmerfenster unangenehme Luft möglichst abhält. Vielleicht tauchen ich bei PAC 70 Öko auch den Staub- gegen den Super-Filter, der selbst, so schreibt DeLonghi, Zigarettenrauch filtert.

PAC T 90 werde ich dann, wie bereits Quelle gemeldet, zurückgeben. Zwei Klimageräte auf Ratenzahlung (also mit Aufschlag) zu bezahlen, sollte reichen.

 

[17:00]

Obwohl in der Küche zwei Klimageräte, ist sind im Arbeitszimmer 25 Grad: die Sonne scheint seit Mittag auf die auf mein Arbeitszimmer, außerdem erzeugt der PC auch Wärme.

Das Konzept, von der Küche auch das Arbeitszimmer zu kühlen, ist also gescheitert, wenn mit zwei Geräten, dann mit einem allemal.

Was solls, werde ich die Löche in der Gibswand eben wieder verschließen.

 

[17:40]

Auch wenn die Luft im Arbeitszimmer kühl geworden ist, ist mein Vorhaben, zu Hause so ein tolles Klima wie in einem Reisebus zu schaffen, gescheitert.

Mehr als extreme Temperaturen zu vermeiden, kann ich mit vertretbaren Mitteln nicht erreichen.

Meinen Traum, auch an sehr heißen Tagen (über 30 Grad im Schatten) die Luft in meiner Wohnung nicht wärmer als 21 bis 22 Grad werden zu lassen, kann ich leider nicht umsetzen.

 

[18:00]

Mmmmm, jetzt hab ich aber wieder sehr frische und angenehm kühle Luft im Arbeitszimmer! Hat bestimmt auch etwas mit dem Super-Filter zu tun, den ich statt des normalen Staubfilters eingesetzt habe.

 

[18:10]

PAC T 90 ist für den Rücktransport vorbereitet: Gerät, Abluftschlauch und -düse abgestaubt, Luftfilter gereinigt, Kondensat abgepumpt. Zum Termin wird das Gerät nur noch originalverpackt. Ende der Episode.

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Donnerstag, 13. Juli 2006

[13.07.06, do, 13:00]

War auf dem Arbeitsamt. Weiß jetzt, was ich brauche, damit man dort darüber nachdenkt, mir den Busschein zu finanzieren.

War ein schönes Besuch beim Arbeitsamt.

 

[17:00]

PAC 70 Öko steht am Fenster des Arbeits- und Schlafzimmers, CF 208 habe ich vom Bad in die Küche geholt, an deren Fenster es jetzt steht.

Damit müssen die Geräte nur noch rund 86 m³ kühlen, außerdem dient der Flur als Luft- und Wärmeschläuse zum Hausflur, in dem es auch sehr warm ist.

In der Küche heizt CF 208 den Raum weniger auf, weil der Abluftschlauch kürzer ist (muß die Düse nicht mehr oben in das angeklappte Fenster führen, sondern kann sie auf Höhe des Abluftausganges in das einen Spalt geöffnete Fenster schieben).

Während es draußen 33 Grad Celsius im Schatten sind, kann ich durch die neue Konstellation meine "kleinere" Wohnung locker auf 23 bis 24 Grad herunterkühlen.

 

[19:00]

Zusammen mit anderen guten Nachrichten, treibt es mich wie von einem Gewitter getrieben zu guter Laune, die ich mit Cher's Musik tanzend und singend feiere.

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Freitag, 14. Juli 2006

[14.07.06, fr, 8:40]

Mußte CF 208 wieder im Bad aufstellen, damit das Gerät auch während meines Schlafes kühlen kann. Das geht nicht, wenn es in der Küche steht, weil CF 208 zu laut arbeitet.

Nicht zu kühlen, während ich schlafe, läßt mich wegen der Ruhe zwar gut einschlafen, aber leider bei Hitze zermürbt aufwachen.

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Samstag, 15. Juli 2006

[15.07.06, sa, 13:00]

Habe CF 208 auf einen etwas höheren Tisch gestellt. Dadurch ist der die genutzte Abluftschlauchlänge (Ziehharmonika-Prinzip) kürzer.

Den freigewordenen Tisch habe ich unter das PAC 70 Öko gestellt. Dadurch ist sein Abstand zum Fenster geringer, der Abluftschlauch liegt genau auf Höhe des Fensterbrettes, muß nicht mehr (leicht) nach oben gebogen werden.

 

[18:00]

Habe die Klingel vom Flur in die Küche verlegt. Jetzt muß ich nicht mehr befürchten, sie zu überhören, weil das laute CF 208 sie übertönt.

 

[19:00]

Habe ein Hygrometer gekauft und kann jetzt die Luftfeuchtigkeit messen.

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Sonntag, 16. Juli 2006

[16.07.06, so, 10:30]

Würde ich noch einmal Klimageräte kaufen, würde ich zwei PAC 70 Öko wählen.

Würde also fast alles so lassen wie jetzt, nur statt das CF 208, das ich zuerst kaufte, ein PAC 70 Öko bestellen.

Eins würde ich im Arbeits- und Schlafzimmer aufstellen, wo jetzt auch eins steht, eins würde ich in der Küche aufstellen.

Dann würde ich nach Bedarf eins hier oder ein dort oder beide betreiben.

Die Abluft von Wasser-Luft-Geräten, wie das PAC 70 Öko, ist deutlich kühler als die von Luft-Luft-Geräten, entsprechend kühler sind auch die Abluftschläuche und heizen den Raum deutlich weniger auf.

Nicht nur den Raum, sondern auch die Umwelt.

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Montag, 17. Juli 2006

[17.07.06, mo, 9:40]

Habe im Quelle-Lager Oranienburg angerufen, um zu erfahren, ob ich das Klimagerät schon einpacken soll oder ob es überrüft wird, bevor es mitgenommen wird.

Die Fahrer bringen nur, war die Antwort, überprüft wird im Lager.

Also werde ich es so verpackten, wie es zu mir gekommen ist.

 

[10:05]

PAC T 90 ist verpackt und steht bereit, um morgen vormittag abgeholt zu werden.

Sieht innen und außen so aus, wie es zu mir gekommen ist, außer daß ich nicht mit den Kunststoffbändern, die das Packet zusammenhielten, sondern mit dicker Schnur gebunden habe.

 

[10:40]

Mein Stiefvater hat mir nicht zum Geburtstag gratuliet. Das sehe ich als gutes Zeichen, denn ich will mit ihm auch nichts mehr zu tun haben.

Meine Mutter hat, als sie mir gratulierte, nicht im Namen ihres Mannes mitgratuliert. Das sehe ich als gutes Zeichen, denn wenn sie sich aus dem Konflikt heraushält, fällt es mir leichter, meinen Weg zu gehen.

 

[11:00]

Wenn ich wie ein Buchhalter (nicht wie ein Psychologe oder Richter) zusammenrechne, wer mir etwas angetan hat, zähle ich folgendes:

 

Derzeit negativ auf meine Leben wirkt sich der Einfluß meine Stiefvaters aus! Wenn ich meiner Mutter heute einen Fehler anrechne, dann ist es, diesen Mann geheiratet zu haben. Allerdings bin ich weit entfernt davon, ihr vorzuschreiben, welcher Mann für sie gut ist. Wenn ich meinen Vater nicht aussuchten durfte, warum sollte ich dann meinen Stiefvater aussuchen dürfen?

Also bleibt die ganze Scheiße wieder am Opfer hängen, wie es eben so im Leben ist.

Leider habe ich noch immer keine Ahnung, was ich tun kann, um mich von dem "Stiefvaterfluch" zu befreien. Überdurchschnittliche intellektuelle Leistung und seelische, körperliche Schmerzen sind für mich dermaßen stark miteinander verbunden, daß ich lieber in der Masse abtauche, als zu zeigen, was ich kann.

 

[19:15]

Allein, der Gedanke, mich mit dem Problem zu beschäfitgen, hat eine kleine Revolte in mir ausgelöst.

Zuerst habe ich, um meine Wut zu dämpfen, mir die Bauch vollgeschlagen .Später habe ich dann meinen mich schon lange nervenden und lange nicht mehr benutzten Drucker Lexmark Z 11 gegen die Wand geschmissen. Aber auch das senkte meine Wut nicht.

Auch nicht das Versprechen, nicht wieder einen jahrelangen Kampf gegen alte Geister zu beginnen, denn keiner meiner Seelenteile will mir glauben. Sie kennen den Typen in mir, der sich festbeißt und nicht lockerläßt, bevor er das Ziel erreicht hat. Oder ich mir wieder einmal das Leben nehmen will.

Ich möchte mal wissen, was das für ein Arschloch ist!

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Dienstag, 18. Juli 2006

[18.07.06, di, 8:10]

Zum zweiten Mal habe ich geträumt, mit dem Zug nach Crimmitschau gefahren zu sein.

 

[8:40]

Hin- und Rückfahrt kosten zusammen rund 100 Euro, wenn ich schnell unterwegs sein will (6 bis 7 Stunden).

Nehme ich mir für die Fahrt mehr Zeit, kann ich rund 30 Euro sparen, bin dann aber 8 bis 9 Stunden unterwegs.

 

[9:03]

DeLonghi PAC T 90 wurde abgeholt.

Als ich mich nicht sofort nach dem Klingel gemeldet habe (mußte mich anziehen und eine halbe Etage tiefer zum Flurfenster gehen), hatte der Transporteur schon ein Mobiltelefon in der Hand, um mich anzurufen. Auf meine Fragen, ob er meine Nummer hat, sagte er ja.

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Donnerstag, 20. Juli 2006

[20.07.06, do, 17:00]

Habe das Badfenster verhüllt und darin den Abluftschlach von CF 208 versteckt, so daß weniger der Abluftwärme ins Bad belangt.

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Samstag, 22. Juli 2006

[22.07.06, sa, 8:00]

Am Dienstag wog ich 115 Kilo - heute sind es 118!

Was ist passiert?

Dabei fühle ich mich nicht gefüllt. Im Gegenteil, habe sogar Hunger.

 

[14:00]

Die Fernbedienung von PAC 70 Öko ist von einem Buchstapel in ein mit Wasser gefülltes Trinkglas gefallen.

Obwohl ich es sehr schnell aus dem Glas genommen habe, funktioniert die Fernbedienung nicht mehr.

 

[15:00]

Habe Fernbedienung geöffnet und trocken gewischt.

Nach dem Zusammenbau funktioniert sie wieder als wäre nichts geschehen.

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Sonntag, 23. Juli 2006

[23.07.06, so, 16:00]

Ich wiege noch immer 118 Kilo.

Es gibt nur eine Erklärung: meine Waage ist kaputt.

 

[18:00]

Habe mich die letzten Tag intensiv mit Motorrädern geschäftigt. Habe außerdem meine eigenen Erfahrungen erinnert.

 

[19:00]

Dieses Wetter (am Tag bis 35 bis 38 Grad Celsius im Schatten, nachts nicht weniger als 20 bis 22) ist zu heiß.

Meine beiden Klimageräte schaffen es nur, wenn sie ständig laufen, die Luft in meiner Wohnung auf eine angenehme Temperatur (um 22 Grad) zu bringen.

Heute vormittag habe ich sogar geschlafen, während PAC 70 Öko im Schlafzimmer lief. Allerdings ertrug ich das nur einigemaßen, weil ich meine Ohren verstopfte. Hat keinen Spaß gemacht. War trotzdem zu laut, konnte auch nicht richtig schlafen.

 

[19:30]

Am Nachmittag habe ich dann die Vorhang zwischen Schlafzimmer und Küche geschlossen und das Schlafzimmer auf 22 Grad heruntergekühlt.

Bei Schlafen ließ ich die Vorhang geschlossen. Und schlief endlich einmal wieder bei frischer Luft ein und mehrere Stunden ohne zwischendurch aufzuwachen, weil es mir während des Schlafens nicht nach ein bis zwei Stunden zu warm wurde.

Das scheint bei diesen hohen Temperaturen die beste Lösung zu sein: Schlafzimmer schließen, "extrem" runterkühlen, im kalten, verschlossenen Schlafzimmer einschlafen, während im CF 208 Bad, Flur und Küche weiterhin kühlt, und durchschlafen, bis es nach Stunden im Schlafzimmer wieder 25 oder 26 Grad sind, während es in der Küche die ganze Zeit 23 Grad bleibt.

Bei geschlossenem Vorhang scheint sich das Schlafzimmer weniger schnell aufzuheizen - obwohl in der Küche gekühlt wird -, als bei offenem. Bisher dachte ich, es dauert länger, wenn der Vorhang offen ist ...

Na ja, wenn der Vorhang offen ist, bekomme ich die Luft nicht so stark gekühlt. Das wird der Unterschied sein.

 

[19:50]

Wie auch immer: eigentlich brauchte ich bei diesen Temperaturen ein drittes Klimagerät!

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Samstag, 29. Juli 2006

[29.07.06, sa, 14:00]

Eine festinstallierte Split-Klimaanlage wäre am besten: im Arbeitszimmer und in der Küche würden jeweils in Innengerät (teilweise nur 21 dB laut bzw. besser leise) angebracht; das Außengerät würde auf dem Boden direkt über meiner Wohnung stehen und die Abluft über ein Rohr nach draußen abgeben, das Wasser über einen Schlauch über ein Abwasserrohr, das alle Küchen verbindet, von mir aber nicht genutzt wird, oder auch aufs Dach.

Diese Installation dürfte selbstverständlich nur mit Einwilligung des Vermieters vorgenommen werden.

Dann betriebe ich aber nur ein Kühlgerät, nicht drei, wodruch mit weniger Strom gleicher Kühlleistung erzeugt würde.

 

Alternativ könnte ich auch ein drittes Kühlgerät kaufen, das aber leiser als PAC 70 Öko (46 dB) ist, damit es auch kühlen kann, während ich schlafe, denn bei extremer Hitze immer nur 2 bis 3 Stunden durchgängig zu schlafen, geht nicht mehr, wenn ich den ganzen Tag berufstätig bin.

 

Dieses Jahr werde ich jedoch nichts verändern.

Nachdem der Juli 2006 der heißestes seit Aufzeichnung von Wetterdaten ist, wird der heiße Sommer wohl langsam ausklingen, und für Temperaturen von maximal 30 Grad Celsius im Schatten kühlen meine Geräte genug.

Vielleicht gibt es nächstes Jahr ein PAC 100 Öko, das mindestens so leise wie das Split-Gerät PAC S 1000 (35 dB) ist. Das könnte dann auch während meines Schlafens arbeiten, während das PAC 70 Öko in der Küche kühlen würde.

Ein Split-Gerät oder ein festinstalliertes zu kaufen, habe ich eigentlich keine Luft: das Splitgerät müßte seine Abluft im Bad abgeben (und es zu einer Sauna machen, wie bei meinen Tests, als PAC 70 Öko und PAC T 90 ihre Abluft durch Löcher in der Wand ins Bad leiteten), das festinstallierte wäre teuer.

 

Ich könnte aber auch im Sommer in der Küche schlafen. In ihr ist es kühler als im Arbeits- und Schlafzimmer, weil auf die Küche nur morgens die Sonne voll scheint, vormittags nur noch von der Seite und ab mittags gar nicht mehr.

Aber CF 208 in Bad ist nur etwas leiser als PAC 70 Öko in der Küche, vom in der Küche stehenden Bett aus gehört.

 

Vielleicht fahre ich den nächsten Sommer aber auch (klimatisierten) Reisebus und schlafe nachts in kühlen Räumen. Dann brauche ich keine Klimageräte zu kaufen, kann meine sogar vermieten.

Is eben so: immer nur 2 bis 3 Stunden am Stück zu schlafen, nervt mächtig.

 

[16:00]

PAC 70 Öko steht in der Küche und wird während meines Nachmittagsschlafes laufen.

Bin gespannt, ob ich schlafen kann.

 

[18:30]

Super! Habe über zwei gute Stunden geschlafen, obwohl PAC 70 Öko in der Küche mit minimale Gebläsestufe kühlte. Ich scheine weniger empflindlich gegenüber dieser Lautstärke zu sein.

Heute nacht werde ich versuchen, zu schlafen, während PAC 70 Öko in der Küche arbeitet.

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Sonntag, 30. Juli 2006

[30.07.06, so, [6:50]

Habe fast die ganze Nacht durchgeschlafen!

Gegen 1 Uhr bin ich ins Bett, eben bin ich aufgewacht, und war nur einmal kurz gegen 2 Uhr 20 munter (hatte 23 Uhr noch was gegessen, war wohl etwas zu viel).

Aber das Wichtigste: die ganze Nacht lief PAC 70 Öko in der Küche! Außerdem blies ein Ventilator Luft in mein Schlafzimmer.

 

[7:40]

Habe CF 208 im Arbeits- und Schlafzimmer dort aufgestellt, wo PAC 70 Öko stand.

CF 208 ist deutlich lauter als PAC 70 Öko, soll aber nur als Unterstützung von PAC 70 Öko laufen.

 

[9:00]

Nun ist es amtlich: dieser Juli ist mit einer Durchschnittstemperatur von 22,1 Grad Celsius der heißeste seit Beginn Aufzeichnung von Wetterdaten im Jahr 1900.

Durchschnittstemperatur 22,1 Grad könnte auch heißen: am Tag maximal 25 Grad, in der Nacht minimal 20.

Meine Lieblingstemperatur ist übrigens 22 Grad (die genieße ich sehr leicht bekleidet, zu Hause meist sogar nackt), und die hab ich gern am Tag und in der Nacht. Also hab ich mich in diesem Monat sehr wohlgefühlt?

Nein, ganz und gar nicht, denn am Tage waren es im Schatten oft zwischen 36 und 40 Grad (in der Sonne oft zwischen 50 und 60 Grad, ohne auch nur etwas kühlenden Wind), in der Nacht selten unter 20, so daß in meiner Wohnung zwischen 28 und 31 Grad herrschten - auch in der Nacht.

 

[11:50]

Kann aber, vermute ich, auch arbeiten, während ich schlafe, falls es nochmals sehr, sehr heiß wird, denn öffentlichtlich bin ich mich nach einigen Tagen in der Stadt, unterwegs im dicksten Berufsverkehr weniger empfindlich gegenüber der Lautstärke nicht nur von PAC 70 Öko, sondern auch von CF 208.

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Montag, 31. Juli 2006

[31.07.06, mo, 10:00]

Hab PAC 70 Öko wieder ins Schlaf- und Arbeitszimmer, CF 208 wieder ins Bad gestellt. Es kam zuviel (warme) Luft von außen in die Wohnung.

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